Das japanische Kaiserhaus teilte mit, dass der emeritierte Kaiser Akihito und die emeritierte Kaiserin Michiko nicht am Sumo-Turnier im Mai teilnehmen werden, das für den 10. in der Ryogoku Kokugikan geplant ist. Die Entscheidung erfolgte, da Michiko, 91 Jahre alt, in letzter Zeit Anzeichen von Erschöpfung gezeigt hat. Bei ihren täglichen Spaziergängen bleibt die Kaiserin stehen, um wieder zu Atem zu kommen, weshalb man sich dafür entschied, unnötige Anstrengungen zu vermeiden.
Technologie im Dienste der kaiserlichen Gesundheit 🏥
Die Kaiserliche Hofagentur überwacht ständig den Gesundheitszustand der Emeritierten mit tragbaren medizinischen Geräten und Aktivitätssensoren. Diese Systeme erfassen Variablen wie Herzfrequenz, Sauerstoffsättigung und Schlafmuster. Die Daten werden in Echtzeit analysiert, um Anomalien vorherzusehen. In diesem Fall erkannten die Sensoren eine Abnahme der körperlichen Ausdauer von Michiko während ihrer morgendlichen Spaziergänge. Das Protokoll sieht vor, dass bei Anzeichen von Erschöpfung öffentliche Veranstaltungen abgesagt werden, um ihr Wohlbefinden zu bewahren.
Sumo wartet, aber das Nickerchen kann nicht warten 😴
Mit 91 Jahren hat die emeritierte Kaiserin entschieden, dass das Zusehen, wie zwei verschwitzte Kämpfer sich gegenseitig stoßen, keine Priorität hat, wenn das Sofa und eine Decke stärker locken. Während sich die Rikishi auf das Turnier vorbereiten, zieht Michiko einen kurzen Spaziergang und ein erholsames Nickerchen vor. Schließlich kann Sumo warten; die Müdigkeit nicht. Und wenn man neun Jahrzehnte auf dem Buckel hat, kann selbst eine kaiserliche Begrüßung wie ein Marathon erscheinen.