Das chinesische Unternehmen ELEGOO hat eine Serie-B+-Finanzierungsrunde in Höhe von 70 Millionen US-Dollar abgeschlossen. Diese Kapitalspritze zielt darauf ab, seine Präsenz im 3D-Druckmarkt zu festigen, der von Harz und Filament bis hin zum selektiven Lasersintern (SLS) reicht. Das Unternehmen plant, sein Sortiment zu erweitern und seine Technologie zu verbessern, um in einem Segment zu konkurrieren, in dem Pulver der König ist und langlebige Teile das Ziel sind.
Der Sprung ins Pulver: SLS als neue Kampffront 🏰
Mit den Mitteln zielt ELEGOO auf ein Terrain ab, in dem es bereits etablierte Konkurrenten gibt. Das selektive Lasersintern verwendet Pulver, um funktionale Teile ohne Stützen herzustellen, ein Vorteil gegenüber Harz. Der Markt bietet jedoch Optionen wie den Sinterit Lisa oder den Formlabs Fuse mit beachtlichen Kosten und Lernkurven. Die Strategie von ELEGOO muss sich darauf konzentrieren, den Einstieg zu verbilligen und den Prozess zu vereinfachen, um in dieser Kategorie nicht nur eine Nebenrolle zu spielen.
70 Millionen, um nicht einen einzigen Plastik-Schlüsselanhänger zu drucken 💸
Denn klar, 70 Millionen sind eine Summe, die für viele Filamente und Harze reicht, aber der Schachzug geht weiter. ELEGOO, berühmt für seine Harzmaschinen, die nach billiger Chemie riechen, will jetzt in der Liga des magischen Pulvers mitspielen. Hoffentlich reicht das Geld auch, um jemanden einzustellen, der in den Handbüchern erklärt, warum das Pulver verklumpt oder wie man die Maschine reinigt, ohne wie ein Kohlebergmann auszusehen.