Der japanische Yen erlebte am vergangenen Donnerstag eine starke Erholung, die auf ein direktes Eingreifen der Behörden des Landes zurückgeführt wird. In den folgenden Tagen verzeichnete die Währung weiterhin intraday-Anstiege, während die Märkte über die nächsten Schritte Tokios spekulieren. Laut einem Beamten hat Japan noch Spielraum, um vor November zwei weitere Male einzugreifen, ohne die IWF-Regeln zu verletzen.
IWF-Grenzen und der technische Interventionsspielraum 📊
Die Regeln des Internationalen Währungsfonds erlauben es Ländern, Deviseninterventionen durchzuführen, solange sie innerhalb bestimmter Häufigkeits- und Volumengrenzen bleiben. Japan hat laut offiziellen Quellen sein verfügbares Kontingent bis November berechnet, was ihm zwei zusätzliche Möglichkeiten zum Handeln gibt. Dieser technische Rahmen soll langwierige Verzerrungen auf dem Devisenmarkt vermeiden, lässt aber Raum für taktische Manöver, ohne internationale Sanktionen zu riskieren.
Zwei silberne Kugeln im Lauf der Bank von Japan 🔫
Japan hat also zwei magische Kugeln, die es vor November verschießen kann. Wie in einem Ego-Shooter mit begrenzter Munition muss die Bank von Japan entscheiden, ob sie sie gegen Spekulationen einsetzt oder für die nächste Welle billiger Yen aufhebt. In der Zwischenzeit reiben sich die Händler die Hände: Jede Intervention ist eine kostenlose Achterbahnfahrt für den, der rechtzeitig aufspringt.