Die in kanarischen Gewässern abgefangenen Drogenfischer und Drogensegler transportieren nicht nur Drogen. Beamte des Zollüberwachungsdienstes beschreiben extreme unhygienische Zustände: angesammelter Müll, ständige Feuchtigkeit, Schimmel in jeder Ecke und eine Plage von Nagetieren und Insekten. Der Gestank ist so intensiv, dass viele lieber an Deck schlafen, als in den Laderaum hinunterzugehen. Sobald diese Schiffe in kanarischen Häfen festgemacht haben, bleiben sie ohne angemessene hygienische Kontrolle, was die Bevölkerung Gesundheitsrisiken aussetzt.
Die fehlende Hygienekontrolltechnologie in den kanarischen Häfen 🚢
Die Ankunft dieser Schiffe in kanarischen Häfen offenbart eine Lücke in den Biosicherheitsprotokollen. Während die Drogen beschlagnahmt und vernichtet werden, wird die Schiffsstruktur, durchtränkt mit Feuchtigkeit und verrottendem organischem Material, zu einem Infektionsherd. Es gibt weder automatisierte Desinfektionssysteme noch Quarantäneprotokolle für diese Rümpfe. Es werden Hochleistungs-Vernebelungsgeräte, Feuchtigkeitssensoren und Zwangsbelüftungssysteme benötigt, um Schimmel und Bakterien zu neutralisieren, bevor sie Hafenarbeiter und die Umwelt beeinträchtigen.
Das Fünf-Sterne-Resort, das niemand will: Kabinen mit Ratten und Feuchtigkeitsklimaanlage 🐀
Wenn es ein auf Drogenfischer spezialisiertes Reisebüro gäbe, wäre die Werbekampagne eine Katastrophe: Zimmer mit Meerblick, solange man die Kabine nicht riecht. Organische Bettwäsche, im wahrsten Sinne des Wortes, weil der Schimmel sie bereits zersetzt hat. Und ein Zimmerservice mit inbegriffenen Nagetieren, ein Geschenk des Hauses. Die Zollbeamten, wahre Kritiker dieses Resorts, schlafen lieber im Freien, als die erstklassigen Suiten zu verkosten. Allerdings ist die Rückreise zum Festland unbezahlbar.