Das Geheimnis der blauen Explosionen in Harvard gelöst

15. May 2026 Veröffentlicht | Aus dem Spanischen übersetzt

Seit 2018 haben vierzehn flüchtige blaue Lichtblitze Astronomen verblüfft. Diese als LFBOT bekannten Ereignisse erscheinen und verschwinden innerhalb weniger Tage und zeigen eine anhaltende blaue Farbe, die auf extreme Temperaturen hindeutet. Nun schlägt ein Team des Harvard Center for Astrophysics eine Erklärung vor: die heftige Kollision zwischen einem Schwarzen Loch oder Neutronenstern und einem Wolf-Rayet-Stern.

Eine intensive blaue Explosion im Weltraum, bei der ein Schwarzes Loch und ein Wolf-Rayet-Stern kollidieren, umgeben von kosmischem Staub.

Die Mechanik des kosmischen Einschlags 💥

Die Harvard-Hypothese beschreibt den Prozess im Detail. Wolf-Rayet-Sterne sind überhitzte Heliumkerne, Überreste massereicher Sterne, die ihre Wasserstoffhülle verloren haben. Wenn ein kompaktes Objekt, wie ein Schwarzes Loch oder ein Neutronenstern, mit diesem Kern kollidiert, erzeugt die freigesetzte Energie einen kurzlebigen blauen Lichtblitz. Dieses Modell erklärt die schnelle Entwicklung der LFBOTs und ihre Farbe, da die Temperatur des Einschlags hoch genug ist, um tagelang blaues Licht auszusenden.

Das Universum hat Parkplatzprobleme 🚀

Es scheint, dass selbst im Weltraum Zusammenstöße nicht vermieden werden können. Es stellt sich heraus, dass ein Schwarzes Loch so unachtsam sein kann, dass es in den Kern eines sterbenden Sterns kracht. Es wäre, als würde ein Weltraum-Müllwagen in den Kern einer Orange krachen. Gut, dass diese Explosionen schnell sind, denn wenn sie langsam wären, müssten Astronomen einen Termin vereinbaren, um sie zu sehen.