Das Dark Energy Spectroscopic Instrument (DESI) hat die umfangreichste dreidimensionale Karte des Kosmos erstellt, die 11 Milliarden Jahre Geschichte abdeckt. Dieser Durchbruch ermöglicht es Wissenschaftlern zu beobachten, wie sich das Universum ausgedehnt hat. Die ersten Daten deuten darauf hin, dass die Dunkle Energie, diese mysteriöse Kraft, die die Expansion beschleunigt, möglicherweise nicht konstant ist, sondern sich im Laufe der Zeit verändert.
Wie DESI die Karte des Kosmos erstellt 🌌
DESI verwendet 5.000 robotische Glasfasern in einem Teleskop in Arizona, um das Licht von Galaxien und Quasaren einzufangen. Durch die Messung der Rotverschiebung dieser Objekte berechnen die Forscher deren Entfernungen und Geschwindigkeiten. Die resultierende Karte offenbart die großräumige Struktur des Universums, von Galaxienblasen bis hin zu kosmischen Leerräumen. Dies ermöglicht einen Vergleich der tatsächlichen Expansion mit theoretischen Modellen der Dunklen Energie und zeigt mögliche Abweichungen auf.
Die Dunkle Energie entwischt uns wieder 🤔
Es stellt sich heraus, dass die Dunkle Energie, dieses Konzept, das wir verwenden, um zu rechtfertigen, dass sich das Universum nicht so verhält, wie wir erwartet haben, nun auch nicht konstant ist. Es ist, als hätte uns die Physik die ganze Zeit an der Nase herumgeführt: zuerst die Dunkle Materie, dann die Dunkle Energie, und jetzt stellt sich heraus, dass letztere unbeständig ist. Bald werden wir entdecken, dass das Universum ein launischer Geselle ist, der alle Milliarden Jahre seine Meinung ändert, nur um die Astronomen bei der Arbeit zu halten.