Das neunte Feminari fordert den Staat auf, kein Zuhälter mehr zu sein

08. May 2026 Veröffentlicht | Aus dem Spanischen übersetzt

Die Diputació de València hat das IX. Feminari mit einem klaren Motto ausgerichtet: Abschaffung der Prostitution und sexuellen Ausbeutung. Die Vizepräsidentin Natàlia Enguix eröffnete das Forum und bezeichnete das Geschäft als grausam und frauenvermaktend. Akademikerinnen, Aktivistinnen und Überlebende forderten ein dringendes staatliches Gesetz, um zu verhindern, dass Spanien das Bild eines Zuhälterstaates projiziert.

Ein Konferenzsaal mit einem Plakat des IX. Feminari. Verschiedene Frauen, Aktivistinnen und Akademikerinnen, halten Transparente hoch, die die Abschaffung der Prostitution fordern. Im Hintergrund spricht die Vizepräsidentin Natàlia Enguix an einem Rednerpult.

Technologie gegen Menschenhandel: Algorithmen zur Erkennung von Ausbeutungsanzeigen 🤖

Während des Feminari wurde der Einsatz technologischer Werkzeuge zur Bekämpfung des Menschenhandels thematisiert. Systeme der künstlichen Intelligenz analysieren Muster in Kontaktanzeigen, um Ausbeutungsnetzwerke zu identifizieren. Diese Plattformen gleichen Standortdaten, Zeitpläne und verschlüsselte Sprache ab, sodass Sicherheitskräfte handeln können, bevor die Opfer verlegt werden. Die Automatisierung dieser Prozesse reduziert die manuelle Arbeit und beschleunigt die Anzeigen.

Der Algorithmus, der kein Zuhälter sein will (aber mehr Daten braucht) 🧠

Während die Aktivistinnen Gesetze forderten, erklärten die Techniker, dass ihre KI nur 40 % der Fälle erkennt, weil die Zuhälter mit den Emojis sehr kreativ geworden sind. Derzeit verwechselt das System eine Massageanzeige mit Herzchen mit einer Serviceanzeige. Die Lösung: Den Algorithmus mit tausend weiteren Beispielen von Anzeigen von Damen trainieren, die ein Happy End anbieten, aber nicht angeben, ob Kaffee inbegriffen ist.