Die spanische Regierung wird über die Spanische Gesellschaft für Technologische Transformation (SETT) 752 Millionen Euro an das Unternehmen Diamond Foundry bereitstellen. Ziel ist die Herstellung von Mikrochip-Komponenten in neuen Werken in Saragossa und Cáceres. Die Investition wird über eine gemeinsame Gesellschaft kanalisiert, die die spanische Tochtergesellschaft von Diamond Foundry, die SETT und andere private Partner integriert. Diamond Foundry hat bereits das Gelände erworben, das Becton Dickinson im Gewerbegebiet Empresarium in Saragossa belegte, um das Projekt zu starten.
Synthetische Diamanten für Halbleiter der nächsten Generation 💎
Diamond Foundry verwendet eine Technologie, die synthetische Diamanten züchtet, um sie als Substrate in Halbleitern zu verwenden. Diese Diamanten bieten im Vergleich zu herkömmlichem Silizium überlegene Eigenschaften bei der Wärmeableitung und Energieeffizienz. In den neuen Werken in Aragonien und der Extremadura werden Diamant-Wafer für Hochleistungschips hergestellt, die für Rechenzentren und Elektrofahrzeuge bestimmt sind. Die Produktion soll 2026 beginnen und voraussichtlich Hunderte von technischen Arbeitsplätzen schaffen. Mit diesem Engagement will die Regierung Spanien in der Wertschöpfungskette der Halbleiter positionieren, einem strategischen Sektor auf globaler Ebene.
Von Spritzen zu Diamanten: Das Gewerbegebiet wird modern 😄
Das Gewerbegebiet Empresarium in Saragossa hat sich von der Herstellung medizinischer Materialien zur Züchtung synthetischer Diamanten für Mikrochips gewandelt. Das klingt fast wie die Handlung eines Low-Budget-Science-Fiction-Films: Kamen früher Spritzen von Becton Dickinson, kommen jetzt Edelsteine heraus, die du deinem Partner nicht schenken kannst, weil sie als Kühlkörper wertvoller sind. Aber immerhin bleibt das Gewerbegebiet nicht leer. Und wer weiß, vielleicht können die Anwohner in ein paar Jahren damit prahlen, dass ihre Mikrowellen Diamanten made in Saragossa enthalten.