Astronauten sind nicht nur der Schwerelosigkeit ausgesetzt, sondern auch einer beschleunigten Alterung, die ebenso Menschen mit sitzender Tätigkeit oder Nachtschichten betrifft. Die Weltraumwissenschaft, die diese Veränderungen untersucht, bietet Hinweise, um den Verfall auf der Erde durch Anpassungen bei Bewegung, Licht und Ernährung zu verlangsamen, so ein aktueller Artikel, der beide Welten verbindet.
Wie die Mikrogravitation neue Anti-Aging-Therapien leitet 🧬
Längere Aufenthalte im Weltraum führen zu Veränderungen im Knochenstoffwechsel, der Mitochondrienfunktion und den zirkadianen Rhythmen, ähnlich einer vorzeitigen Alterung. Die Forscher wenden diese Daten an, um hochintensive, kurzzeitige Trainingsprotokolle zu entwickeln, die tägliche Lichteinwirkung zu optimieren und die Aufnahme von Antioxidantien anzupassen. Lawton weist darauf hin, dass das Verständnis dieser Prozesse es ermöglicht, die Auswirkungen des Alterns im Alltag abzumildern, indem der Weltraum als Testlabor genutzt wird.
Das Sofa, der Cousin ersten Grades der Raumstation 🛋️
Acht Stunden vor dem Computer und dann weitere drei auf dem Sofa zu verbringen, beginnt verdächtig nach dem Schweben im Weltraum auszusehen, nur ohne die Aussicht. Wenn Astronauten täglich zwei Stunden Sport brauchen, um nicht zu zerfallen, sollten wir vielleicht bedenken, dass das Aufstehen, um Wasser zu holen, nicht als Training zählt. Wenn das nächste Mal jemand sagt, er sei im Flugmodus, sollte er wissen, dass sein Körper das wörtlich nimmt.