Am 8. Juni wird der Kongress der Abgeordneten einen offiziellen Staatsakt mit Papst Leo XIV. ausrichten, der die Kammer in seiner Eigenschaft als Staatsoberhaupt besuchen wird. Felipe González, José María Aznar, José Luis Rodríguez Zapatero und Mariano Rajoy wurden zusammen mit ehemaligen Präsidenten der Cortes, Regionalpräsidenten und hohen Staatsinstitutionen eingeladen. Der Besuch wird weniger als eine Stunde dauern und eine Rede im Plenarsaal beinhalten. Die Sicherheitsvorkehrungen werden maximal sein: Die Umgebung wird stark bewacht sein und der Zutritt ist nur mit einem Parlamentsausweis möglich.
Extreme Sicherheit und Express-Logistik für den Papstbesuch 🛡️
Der Sicherheitsapparat, der im Kongress aufgebaut wird, wird einer der komplexesten der letzten Jahre sein. Die Zugänge werden mit elektronischen Kontrollen und Sicherheitspersonal abgeriegelt, und der Verkehr in einem weiten Umkreis wird eingeschränkt. Die Dauer des Aktes von weniger als sechzig Minuten erfordert eine millimetergenaue Koordination zwischen dem Königshaus, dem Innenministerium und der Präsidentschaft des Kongresses. Die Verwendung des Parlamentsausweises als einziger Ausweis wird Undichtigkeiten verhindern, aber zu Schlangen an den Zugängen führen. Alles ist darauf ausgelegt, dass der Pontifex eintritt, spricht und ohne Zwischenfälle wieder geht.
Vier Ex-Präsidenten, ein Papst und ein Express-Kaffee ☕
González, Aznar, Zapatero und Rajoy im selben Plenarsaal sitzen zu sehen, ohne zu diskutieren, ist fast so unwahrscheinlich, wie dass der Papst mit dem Fahrrad kommt. Der Besuch dauert weniger als eine Stunde, gerade genug für eine Rede und eine protokollarische Begrüßung. Die vier Ex-Präsidenten werden sich den Raum teilen, aber sicher denkt jeder, dass der Sitznachbar woanders hingehört. Zumindest wird die Sicherheit verhindern, dass jemand vorzeitig abhaut.