Das Gehirn lernt in einer Woche VR mit virtuellen Flügeln zu fliegen

07. May 2026 Veröffentlicht | Aus dem Spanischen übersetzt

Eine aktuelle Studie hat gezeigt, dass sich das menschliche Gehirn anpassen kann, um virtuelle Flügel als Teil des eigenen Körpers wahrzunehmen. Fünfundzwanzig Teilnehmer, ausgestattet mit Virtual-Reality-Headsets und Bewegungssensoren, lernten innerhalb einer Woche zu fliegen. Sie sahen ihr Spiegelbild als geflügelte Gestalten und steuerten die Flügel durch Armbewegungen, wichen Luftbällen aus und überflogen Klippen. Die Ergebnisse zeigen bemerkenswerte neuronale Veränderungen.

Ein Teilnehmer mit VR-Headset und Sensoren streckt Arme wie Flügel aus, gespiegelt als geflügelte Gestalt über einer virtuellen Klippe, die Luftbällen ausweicht.

Neuroplastizität in Aktion: Der visuelle Kortex wird neu verdrahtet 🧠

Nach dem Training beobachteten die Forscher, dass der visuelle Kortex, ein Bereich, der normalerweise auf Bilder von Körperteilen reagiert, begann, stärker auf Bilder von Flügeln zu reagieren, ähnlich wie er auf Arme reagiert. Diese Veränderung deutet auf eine neuronale Umwidmung hin: Das Gehirn begann, die Flügel als Körpererweiterungen zu behandeln. Das Experiment nutzte Flugaufgaben mit Hindernissen und Spiegelreflexionen in virtuellen Spiegeln, um die Illusion der Zugehörigkeit zu verstärken, und demonstrierte die Plastizität des Nervensystems.

Digitale Flügel: Das nächste Modeaccessoire zum Ausweichen vor Chefs 🦅

Nachdem wir nun wissen, dass das Gehirn Flügel als Teil des Körpers akzeptieren kann, fehlt nur noch, dass Entwickler einen Mehrspielermodus hinzufügen, um nicht Luftbällen, sondern Arbeits-E-Mails auszuweichen. Stell dir vor, du fliegst ins virtuelle Büro und dein Chef bittet dich zu landen, um Papiere zu unterschreiben. Vorerst zeigt die Studie, dass sich selbst ein Mensch mit müden Armen mit ausreichend Training wie ein Engel fühlen kann.