Mercosur-Abkommen und das Fleisch mit moderner Sklaverei

12. May 2026 Veröffentlicht | Aus dem Spanischen übersetzt

In Chapecó, Brasil, der Hauptstadt der Schlachthöfe, treibt das EU-Mercosur-Abkommen eine Nachfrage nach Fleisch an, die mit Blut bezahlt wird. Unternehmen rekrutieren Indigene und Einwanderer für erschöpfende Arbeitsrhythmen, Temperaturen unter dem Gefrierpunkt und defekte Maschinen. Ein Arbeiter klagt an: Die Firmen wollen Roboter, keine Menschen.

Ein eingefrorener Indigener in einem Schlachthof, zwischen Klingen und Ketten, unter einem Mercosur-Schild.

Gescheiterte Automatisierung: Wenn die Maschine den Arbeiter nicht ersetzt 🤖

Die Technologie in diesen Schlachthöfen ist nicht hochmodern; sie ist veraltet und gefährlich. Förderbänder ohne Sicherheitssensoren, Klingen ohne automatische Abschaltung und Kühlsysteme, die bei -10°C ausfallen. Die Angestellten arbeiten 12 Stunden lang mit sich wiederholenden Bewegungen, ohne Pausen. Überlastungsschäden und Amputationen sind häufig. Innovation bedeutet hier nicht Robotik, sondern Ausbeutung.

Low-Cost-Robotisierung: der feuchte Traum der Fleischindustrie 💀

Die Unternehmen träumen von Robotern, die sich nicht beschweren, aber vorerst haben sie Menschen, die es tun. Während sie auf diese billige Automatisierung warten, sind die Arbeiter von Chapecó die biologische Version eines Roboterarms: ohne Pause, ohne Rechte und mit Null-Wartung. Wenn die Zukunft der Roboter ist, ist die Gegenwart das Kanonenfutter.