Die spanische 49er-FX-Crew, Támara Echegoyen und Paula Barceló, hat bei der Segel-Weltmeisterschaft eine bemerkenswerte Aufholjagd hingelegt. Nach einer Reihe guter Wettfahrten klettern die amtierenden Weltmeisterinnen auf den zweiten Platz der Gesamtwertung. Sie liegen nur fünf Punkte hinter den Führenden, den Französinnen Peyre und Riou, und festigen damit ihre Position als ernsthafte Anwärterinnen auf den Goldmedaillengewinn.
Fock-Einstellungen und Kreuzstrategie zum Aufholen der Differenz ⛵
Der Sprung in der Gesamttabelle ist das Ergebnis einer Kombination technischer Faktoren. Das Team hat die Fockspannung optimiert und die Masttrimmung an die leichten Windbedingungen und die flache See der Regatta angepasst. Im Kreuzverbesserte haben sie die Geschwindigkeit am Wind durch eine präzisere Synchronisation bei den Wenden gesteigert. Das Lesen der Böen und die Wahl der Kurse auf dem Regattafeld waren entscheidend, um die Verluste gegenüber dem französischen Duo, das ein solides Tempo vorlegt, zu minimieren.
Die Französinnen schauen in den Rückspiegel, während die Spanierinnen beschleunigen 🌊
Wenn die Französinnen Peyre und Riou dachten, sie würden gemütlich zum Titel segeln, dann scheinen sie sich im Navigationsplan geirrt zu haben. Echegoyen und Barceló haben beschlossen, dass dies keine Vergnügungskreuzfahrt, sondern eine Regatta ist. Mit fünf Punkten Rückstand können die Französinnen bereits die salzige Luft der spanischen Verfolgung riechen. Entweder sie werden wachsam, oder sie werden am Ende zusehen müssen, wie die amtierenden Weltmeisterinnen ihnen im letzten Durchgang den Wind aus den Segeln nehmen.