Die Demokratische Republik Kongo steht vor einem neuen Ebola-Ausbruch in der Provinz Ituri, diesmal mit dem Stamm Bundibugyo. Im Gegensatz zu anderen Varianten gibt es weder einen Impfstoff noch eine spezifische Behandlung. Das Virus wird durch Kontakt mit Körperflüssigkeiten übertragen, und die Leichen bleiben hochgradig ansteckend, was kontrollierte Bestattungen erzwingt, um weitere Ansteckungen zu vermeiden.
Drohnen und Wärmesensoren zur Kontaktverfolgung in abgelegenen Gebieten 🛸
Einsatzteams nutzen Drohnen mit Wärmebildkameras, um mögliche Fieberherde in schwer zugänglichen Dörfern zu identifizieren. Es wurden auch tragbare Sensoren eingesetzt, die Temperaturveränderungen in Personengruppen erkennen. Die Daten werden per Satellit an Koordinationszentren gesendet, was eine nahezu Echtzeit-Kartierung der Bevölkerungsbewegungen ermöglicht und die Quarantäne direkter Kontaktpersonen erleichtert.
Ebola und der neue Trend der Bestattungen mit Gästeliste 💀
Jetzt stellt sich heraus, dass selbst die Toten ein strengeres Protokoll befolgen müssen als eine Hochzeit. Die Bestattungen erfordern spezialisierte Teams, Genehmigungen und soziale Distanz. Währenddessen lacht das Virus über diejenigen, die sich bei inoffiziellen Trauerfeiern noch die Hand geben oder aus derselben Flasche trinken. Wenn Ebola ein Influencer wäre, hätte es im Kongo bereits Millionen von Followern.