Supermassive Games lässt die Wälder und Spukhäuser hinter sich, um sich mit Directive 8020, das am 12. Mai 2026 erscheint, in die interstellare Leere zu stürzen. Das Studio setzt auf einen radikalen Szenenwechsel: ein im Weltraum verlorenes Raumschiff. Hier gibt es keine Ecke zum Verstecken und keinen Notausgang, was die Angst in eine ständige Paranoia verwandelt. Die Spannung entsteht aus der Ungewissheit und dem Nichtwissen, wem man vertrauen kann, mehr als aus einem Monster, das pünktlich auftaucht.
Der Motor der Paranoia: technisches Design und verzweigte Erzählung 🚀
Der Wechsel des Schauplatzes zwingt dazu, die klassischen Mechaniken des Studios zu überdenken. Anstelle von festen Gängen bietet das Raumschiff beengte Räume und Lebenserhaltungssysteme, die ohne Vorwarnung ausfallen. Dynamische Beleuchtung und räumlicher Audio arbeiten zusammen, um falsche Fährten zu legen und den Spieler zu desorientieren. Entscheidungen beeinflussen nicht nur, wer überlebt, sondern auch die Integrität des Schiffs, da ein Fehler einen Raum versiegeln oder den Sauerstoff abschalten kann. Das Spiel priorisiert langsame Erkundung vor Verfolgungsjagden und nährt den ständigen Zweifel, ob die Gefahr real oder eingebildet ist.
Wenn du selbst die größte Gefahr bist (und der Sauerstoff) 😱
Endlich ein Spiel, bei dem es nicht die Schuld eines Aliens ist, wenn du außerhalb des Raumschiffs eingeschlossen wirst, sondern dein miserables Türmanagement. Wenn du in Until Dawn starbst, weil du einer Säge nicht ausgewichen bist, kannst du hier sterben, weil du den Luftfilter nicht überprüft hast. Das Beste ist, dass du im Weltraum weder den technischen Dienst anrufen noch ein Uber bestellen kannst. Also, wenn etwas schiefgeht, denk dran: Das Raumschiff hat keine Handbremse und das Vakuum verzeiht nichts. Allerdings sind die Schrecken zumindest anspruchsvoller als eine Katze, die aus einem Schrank springt.