Rücktritt bei der Biennale von Venedig wegen Ausschluss Russlands und Israels von Preisen

12. May 2026 Veröffentlicht | Aus dem Spanischen übersetzt

Die Jury der Biennale von Venedig, unter der Leitung von Solange Farkas, ist nach einer umstrittenen Entscheidung geschlossen zurückgetreten. Am 23. April schloss die Jury Russland und Israel von den Auszeichnungen der 61. Internationalen Kunstausstellung aus, die am 9. Mai beginnt. Als Grund wurde angeführt, dass ihre Führungspersonen wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit angeklagt sind. Der Rücktritt erfolgt nur wenige Wochen vor der Veranstaltung und sorgt für Unsicherheit in der Kunstwelt.

Ein leerer Jurytisch vor einem Plakat der Biennale von Venedig, mit durchgestrichenen Flaggen Russlands und Israels in Rot.

Der Algorithmus der Zensur: Wie entschieden wird, wer gewinnt 🎭

Der Ausschluss von Ländern bei globalen Kunstveranstaltungen ist nicht neu, aber der Fall Venedig bringt ein technisches Dilemma auf den Tisch: Wie programmiert man ein ethisches Auswahlsystem? In Entwicklerforen wird diskutiert, ob Ausschlusskriterien auf objektiven Daten, wie UN-Berichten, oder auf menschlichen Urteilen basieren sollten. Die Biennale als Plattform steht vor der Herausforderung, Transparenzmetriken zu integrieren, ohne in politische Voreingenommenheit zu verfallen. Der Rücktritt der Jury zeigt, dass die menschliche Software noch immer Schwierigkeiten hat, komplexe geopolitische Variablen zu verarbeiten.

Die Kunst, vor der Eröffnung zurückzutreten 🎨

Die Jurymitglieder haben gezeigt, dass es am besten ist, durch die Hintertür zu verschwinden, wenn es brenzlig wird. Schließlich, warum die Kritik aushalten, wenn man anderen den schwarzen Peter zuschieben kann, zu entscheiden, wer einen Preis verdient. Am Ende muss die Biennale Ersatz finden, der keine Angst hat, sich nass zu machen. Oder vielleicht einfach alle Teilnehmer zu Gewinnern erklären, was am gerechtesten und am wenigsten konfliktträchtig wäre. So wird niemand beleidigt und alle sind zufrieden.