Díaz-Canel stellt klar: Kuba greift die USA nicht an, hat aber keine Angst vor ihnen

15. May 2026 Veröffentlicht | Aus dem Spanischen übersetzt

Präsident Miguel Díaz-Canel nutzte seine sozialen Netzwerke, um klarzustellen, dass die Insel trotz der 90 Kilometer, die Kuba von Florida trennen, noch nie eine offensive Aktion gegen die USA unternommen hat. Der Staatschef betonte, dass sein Land keine Bedrohung darstelle und nicht versuche, Washington herauszufordern, versicherte jedoch, dass es auch keine Angst vor den historischen Spannungen gebe. Die Erklärung soll Zweifel an der defensiven Haltung Havannas ausräumen.

Eine Karte von Kuba und Florida, getrennt durch 90 km; daneben ein gelassener Díaz-Canel, ohne Angst oder Aggression.

Cybersicherheit und Geduld: Die technologischen Waffen der Insel 🛡️

In einem Kontext, in dem Technologie die Grenzen definiert, behält Kuba eine Haltung der Cyberverteidigung ohne dokumentierte offensive Fähigkeiten bei. Experten weisen darauf hin, dass sich die digitale Infrastruktur der Insel, die durch das Embargo eingeschränkt ist, darauf konzentriert, ihre Regierungsserver zu schützen und Eindringlinge zu verhindern. Während Mächte wie die USA in Cyberarmeen investieren, priorisiert Havanna Frühwarnsysteme und grundlegende Verschlüsselung. Die digitale Kluft bleibt ein Schlüsselfaktor, der jede reale technische Eskalation von der Karibik aus verhindert.

Raketen aus Pappe vs. das Pentagon: Eine Geschichte von Nachbarn 😂

Währenddessen scherzen einige Nutzer in sozialen Netzwerken über die Idee, dass Kuba einen Angriff mit Gummiflößen oder mit Son-Klagen starten könnte. Die Realität ist, dass die mächtigste Armee des Planeten scheinbar mehr Angst vor einem Hurrikan hat als vor einer Offensive von der Insel. Díaz-Canel hat recht: Es gibt keine Angst, aber es gibt auch nichts, womit man zuschlagen könnte. Zumindest können die Kubaner damit prahlen, schönere Strände und günstigeren Rum zu haben als ihre nördlichen Nachbarn.