Desplome de Pantalla LED: Forensischer Fluss mit Scan und CFD

12. May 2026 Veröffentlicht | Aus dem Spanischen übersetzt

Der Einsturz einer riesigen LED-Wand unter Windböen hat die Debatte über die Integrität temporärer Strukturen neu entfacht. In diesem Fall beschränkte sich das Forensikteam nicht darauf, die Überreste zu betrachten; es implementierte eine Reverse-Engineering-Methodik, die 3D-Scanning, Dickenprüfung und Computersimulation kombiniert. Das zentrale Ziel war zu bestimmen, ob das gelieferte Material den Konstruktionsspezifikationen entsprach oder ob eine Maßabweichung zur Ermüdung und zum katastrophalen Versagen führte.

Eingestürzte LED-Wand mit Metallresten und Forensikteam, das vor Ort einen 3D-Scan durchführt

Trümmeraufnahme und Dickenprüfung 🔍

Der Prozess begann mit dem Scannen der eingestürzten Strukturprofile mit einem hochpräzisen Handscanner. Die erfassten Daten wurden in Artec Studio verarbeitet, um ein sauberes, mit der ursprünglichen Geometrie ausgerichtetes Netz zu erzeugen. Anschließend wurde diese Punktwolke in Geomagic Control X für eine vergleichende Dimensionsanalyse importiert. Das Werkzeug ermöglichte es, die tatsächliche Dicke der Bleche und Rohre mit den Werkstattplänen zu vergleichen und Bereiche zu identifizieren, in denen die Stärke unter dem Nennwert lag. Diese Abweichungen wurden als kritische Punkte für das Strukturmodell markiert. Daraufhin wurde das Gerüst in Tekla Structures rekonstruiert, wobei die tatsächlichen Messwerte integriert wurden, um die genaue strukturelle Schwäche widerzuspiegeln, die die Wand vor dem Einsturz aufwies.

Windsimulation und Versagensgutachten 💨

Mit dem fertigen realistischen geometrischen Modell wurde in Ansys Fluent eine Simulation der numerischen Strömungsmechanik (CFD) durchgeführt. Die am Ort des Vorfalls während des Unglücks aufgezeichneten Windbedingungen, einschließlich Böen und städtischer Turbulenzen, wurden definiert. Die Ergebnisse zeigten, dass der auf die Wand ausgeübte Druck die Tragfähigkeit der Verankerungspunkte überstieg, insbesondere an den Verbindungen mit unzureichender Dicke. Die Schlussfolgerung war klar: Das Versagen war nicht auf ein extremes Wetterereignis zurückzuführen, sondern auf eine fatale Kombination aus unzureichendem Material und einer falsch berechneten Windlast in der Entwurfsphase.

Ist es möglich, die Wind-Struktur-Interaktion einer temporären LED-Wand mittels CFD präzise zu modellieren, um ihren Einsturz vorherzusagen, ohne die Böen in einem physikalischen Windkanal skalieren zu müssen?

(PS: Einen Einsturz zu simulieren ist einfach. Schwierig ist es, dass das Programm nicht abstürzt.)