Forscher entdecken einen Geisterfisch, der Mr. Snuffleupagus zum Verwechseln ähnlich sieht

22. May 2026 Veröffentlicht | Aus dem Spanischen übersetzt

Ein neuer Bewohner der australischen Tiefsee wurde auf den Namen Solenostomus snuffleupagus getauft. Sein Name ist kein Zufall: Die Ähnlichkeit mit dem pelzigen Charakter aus der Sesamstraße ist bemerkenswert. Ursprünglich im Jahr 2003 vom Biologen David Harasti in Papua-Neuguinea entdeckt, wurde diese Geisterfischart offiziell im Journal of Fish Biology beschrieben. Ihre extreme Tarnung macht sie zu einem Meister der Verkleidung zwischen Korallen und Algen.

Unterwasser-Makroszene, die einen Solenostomus snuffleupagus in der Nähe einer Korallenwand schwebend zeigt, seine verlängerte Schnauze und gefiederten Anhängsel ahmen Algen nach, die behandschuhte Hand eines Tauchers hält einen Messstab neben dem Fisch, während Blasen aufsteigen, fotorealistische Meeresbiologie-Illustration, geflecktes Sonnenlicht filtert durch das Wasser, weiches blaugrünes Umgebungslicht, komplizierte Textur der Fischhaut, die Pflanzenmaterial ähnelt, Korallenäste und Fächerkorallen im Hintergrund, ruhiges Wasser, hohe Detailgenauigkeit der Tarnung und Flossenstruktur des Fisches, kinematografischer Unterwasserfotografie-Stil

Tarnung als natürliche Stealth-Technologie 🐠

Geisterfische wie dieser Solenostomus snuffleupagus wenden eine Tarnstrategie an, die auf ihrer Morphologie und Färbung basiert. Ihre länglichen Körper und Hautanhängsel imitieren präzise Algenblätter und Korallenpolypen. Diese Anpassung ist kein einfacher visueller Trick: Sie beinhaltet eine Synchronisation mit der Umgebung, die sowohl Räuber als auch Beute täuscht. Aus der Perspektive der biomimetischen Technik inspirieren diese Mechanismen Entwicklungen bei Tarnmaterialien und optischen Sensoren für Unterwasserumgebungen.

Ein Fisch, der den Schauspielern der Sesamstraße die Show stehlen könnte 🎭

Wenn Mr. Snuffleupagus einen Ersatz für seine Unterwasserszenen suchen würde, wäre dieser Fisch der perfekte Kandidat. Auch wenn es sich wie ein Scherz anhört, hat die Natur eine so genaue Ähnlichkeit erreicht, dass man erwartet, ihn mit tiefer Stimme sprechen oder ein Algen-Sandwich bestellen zu sehen. Allerdings hat der Fisch einen Vorteil: Er braucht weder Plüschtier noch Make-up. Mit seiner Tarnung könnte er am Filmset verschwinden und den Studios stundenlange Nachbearbeitung ersparen.