Denuncian politischen Missbrauch der Schulplattform in der Valencianischen Gemeinschaft

15. May 2026 Veröffentlicht | Aus dem Spanischen übersetzt

Zwei Oppositionsgruppen haben bei der spanischen Datenschutzbehörde Beschwerde eingereicht, weil über die offizielle Kommunikationsplattform für Bildung ein institutionelles Schreiben versandt wurde. Sie sind der Ansicht, dass dieser Kanal, der für die Information über schulische Angelegenheiten konzipiert wurde, genutzt wurde, um politische Botschaften zum Lehrerkonflikt und zum Streik zu übermitteln. Die Beschwerde kritisiert die Nutzung personenbezogener Daten der Familien für diesen Zweck und drückt Unterstützung für den Lehrerstreik aus.

Ein Bildschirm einer Schulplattform zeigt einen geöffneten Umschlag mit politischen Botschaften, umgeben von Familien und streikenden Lehrkräften.

Das technische Dilemma der Nutzung von Bildungsdaten für politische Botschaften ⚖️

Die Kontroverse dreht sich um die Nutzung einer digitalen Plattform, deren Zugang auf personenbezogenen Daten von Eltern und Schülern basiert. Aus technischer Sicht verlangt die Datenschutz-Grundverordnung einen klaren Zweck für die Verarbeitung dieser Daten. Wenn die Conselleria den Kanal für nicht streng bildungsbezogene Kommunikationen genutzt hat, könnte dies gegen den Grundsatz der Zweckbindung verstoßen. Die AEPD muss nun feststellen, ob die Kommunikation über den Streik und das Recht auf Bildung in die Rechtsgrundlage des Dienstes fällt.

Der Brief, der mit Politik-Hausaufgaben kam 📩

Wer über die Sprechzeiten lesen wollte, fand eine geopolitische Analyse des Arbeitskonflikts vor. Die Plattform, die eigentlich dazu dienen sollte, mitzuteilen, dass das Kind den Rucksack verloren hat, hat sich in ein Rundschreiben der Conselleria verwandelt. Jetzt fehlt nur noch, dass die nächste Nachricht einen Link zum Beitritt zu einer politischen Partei und das WLAN-Passwort des Klassenzimmers enthält. Zumindest wissen die Familien dann, auf welcher Seite die Hausaufgaben der Regierung stehen.