Vom Klick zur Handbewegung: Wie mich die VR vor dem traditionellen 3D-Modellieren rettete

12. May 2026 Veröffentlicht | Aus dem Spanischen übersetzt

3D-Modellierung mit Tastatur und Maus empfand ich als Folter. Zwischen unmöglichen Kurven und endlosen Menüs gab ich mehrmals auf. Dann sah ich Yonk in der virtuellen Realität modellieren und alles änderte sich. Ich besorgte mir einen geliehenen Meta Quest 3 von meinem Bruder und probierte Shapelab Lite aus, eine App, die ohne PC funktioniert. Die Erfahrung war direkt: ohne Bildschirm machten die Hände, was der Kopf sich vorstellte.

Virtuelle Hände formen eine digitale Figur, während der Benutzer mit VR-Brille vor einem Hintergrund mit unordentlichen 3D-Menüs lächelt.

Die Revolution ohne Kabel: Shapelab Lite und die richtige Hardware 🎮

Shapelab Lite läuft nativ auf dem Headset, ohne von einer externen Grafikkarte abhängig zu sein. Das senkt die Einstiegshürde, schränkt aber die Polygonanzahl ein und es fehlen Funktionen wie die von mir so ersehnte Tonpistole. Trotzdem ist der Prozess flüssig. Ich arbeitete am Projekt Track Attack von Hellavision unter der Leitung von Yonk, bei dem ein Freund und ich eine komplette Animation mit VR-Sculpting erstellten. Schwindel und gelegentliche Abstürze trübten die Flüssigkeit der Arbeit nicht.

Die Tonpistole, die nicht kam (und der gebrauchte PC, der es tat) 🖥️

Shapelab Lite ließ mich mit dem Verlangen nach der besagten Tonpistole zurück. Monatelang träumte ich davon, wie ein Kind, das ein teures Spielzeug haben möchte. Schließlich kaufte ich einen gebrauchten PC, um Medium nutzen zu können, die berühmte Anwendung. Und da war sie: die Pistole. Ich benutzte sie fünf Minuten, war begeistert, und dann erinnerte ich mich, dass mein Bruder sein Headset zurückhaben möchte. So ist das mit der modernen Kunst.