Curry Barker lehnt den billigen Schrecken in seinem neuen Film Obsession ab

12. May 2026 Veröffentlicht | Aus dem Spanischen übersetzt

Der Filmemacher Curry Barker, Regisseur des bevorstehenden Horrorfilms Obsession, hat erklärt, dass sein Ziel darin besteht, sich von billigen Schockmomenten zu entfernen. In einem kürzlichen Interview erläuterte er, dass er einen modernen Schrecken anstrebt: ein Gefühl von Unbehagen und Seltsamkeit, das beim Zuschauer nachhallt, anstatt des klassischen lauten Knalls, wenn ein Gegenstand fällt. Barker kritisiert diese vorhersehbaren Techniken, die das heutige Publikum seiner Meinung nach nicht mehr toleriert.

Curry Barker, in einem leeren Kinosaal, starrt mit beunruhigendem Ausdruck in die Kamera, umgeben von langen Schatten und deplatzierten Gegenständen.

Sounddesign als Werkzeug der Unruhe 🎧

Um diesen Effekt zu erzielen, setzt Barker auf ein atmosphärisches Sounddesign, das mit tiefen Frequenzen und unbehaglichen Stille spielt. Anstelle plötzlicher Lautstärkespitzen arbeitet das Team mit Audioebenen, die allmählich Spannung aufbauen. Auch die Beleuchtung entfernt sich von direkten Scheinwerfern und nutzt bewegte Schatten, um eine bedrückende Atmosphäre zu schaffen. Das Ziel ist, dass die Angst aus dem entsteht, was man nicht vollständig sieht oder hört, nicht aus einem Schlag auf die Trommel.

Abschied von der Katze, die aus dem Schrank springt 🐈

Es scheint, als hätte Barker der Katze, die aus einem Schrank springt, dem klassischen Türknall und dem Freund, der plötzlich im Spiegel auftaucht, den Krieg erklärt. Der Regisseur versichert, dass diese Tricks nicht einmal mehr deine Großmutter erschrecken, die sie wahrscheinlich in Nachmittagsseifenopern sieht. Seine Formel ist einfach: Wenn du willst, dass sich das Publikum vor Angst in die Hose macht, sorge besser dafür, dass der Schrank keine Katze hat, sondern leer ist und sich von selbst bewegt. Allerdings ohne lautes Geräusch, das stört die Nachbarn.