Der Filmemacher Curry Barker, Regisseur des bevorstehenden Horrorfilms Obsession, hat erklärt, dass sein Ziel darin besteht, sich von billigen Schockmomenten zu entfernen. In einem kürzlichen Interview erläuterte er, dass er einen modernen Schrecken anstrebt: ein Gefühl von Unbehagen und Seltsamkeit, das beim Zuschauer nachhallt, anstatt des klassischen Sound-Knalls, wenn ein Gegenstand fällt. Barker kritisiert diese vorhersehbaren Techniken, die das heutige Publikum seiner Meinung nach nicht mehr toleriert.
Sounddesign als Werkzeug der Unruhe 🎧
Um diesen Effekt zu erzielen, setzt Barker auf ein ambientales Sounddesign, das mit tiefen Frequenzen und unangenehmen Stille spielt. Anstelle plötzlicher Lautstärkespitzen arbeitet das Team mit Audiospuren, die allmählich Spannung aufbauen. Auch die Beleuchtung entfernt sich von direkten Scheinwerfern und nutzt bewegte Schatten, um eine bedrückende Atmosphäre zu schaffen. Das Ziel ist, dass die Angst aus dem entsteht, was nicht vollständig gesehen oder gehört wird, nicht aus einem Schlagzeug-Crash.
Abschied von der Katze, die aus dem Schrank springt 🐈
Es scheint, als hätte Barker der Katze, die aus einem Schrank springt, dem klassischen Türknall und dem Freund, der plötzlich im Spiegel erscheint, den Krieg erklärt. Der Regisseur versichert, dass diese Tricks nicht einmal mehr deine Großmutter erschrecken, die sie wahrscheinlich in Nachmittags-Telenovelas sieht. Seine Formel ist einfach: Wenn du willst, dass das Publikum sich vor Angst in die Hose macht, lass den Schrank besser keine Katze haben, sondern leer sein und sich von selbst bewegen. Allerdings ohne lautes Geräusch, das stört die Nachbarn.