Der Filmemacher Curry Barker, verantwortlich für den Horrorfilm Obsession, hat bestätigt, dass eine direkte Fortsetzung nicht seine Priorität ist. Stattdessen erkundet er die Möglichkeit einer Anthologie-Serie, die das Universum des Films erweitert. Die ursprüngliche Geschichte folgt Bear, einem jungen Mann, der ein Retro-Spielzeug benutzt, um seine heimliche Liebe Nikki dazu zu bringen, ihn zu lieben – mit verheerenden Folgen.
Retro-Spielzeuge und digitale Flüche: der Motor des Horrors 🎮
Die analoge Technologie der 90er Jahre ist der Schlüssel in Obsession. Das Retro-Spielzeug fungiert als eine Art primitive Augmented-Reality-Vorrichtung, die die Wahrnehmung des Opfers verändern kann. Barker nutzt dieses Objekt, um zu erkunden, wie ein codierter Wunsch die menschliche Psyche verderben kann. Für die Anthologie könnte jede Episode ein ähnliches Artefakt präsentieren, mit eigenen Regeln und technischen Fehlern, wobei der Fokus mehr auf psychologischem Horror als auf komplexen visuellen Effekten liegt.
Das Spielzeug, das Wünsche erfüllt: eine Garantie für die Scheidung 💔
Wenn jemand glaubt, dass ein Wunsch nach ewiger Liebe Beziehungsprobleme löst, der sollte Obsession sehen. Bear erreicht, dass Nikki ihn liebt, aber das Spielzeug enthält keine Klausel für emotionale Stabilität. Das Ergebnis ist eine toxische Beziehung mit Stalking und paranormalem Besitz. Moral der Geschichte: Bevor man ein Retro-Spielzeug um Liebe bittet, kauft man besser Blumen oder geht zur Therapie. Zumindest besetzen Blumen nicht den Partner.