Das Wiederansiedlungsprogramm des Iberischen Luchses in der Region Murcia hat einen Meilenstein erreicht: In den Tierras Altas von Lorca wurden vier Jungtiere geboren. Es ist der erste bestätigte Wurf des Jahres, was die Region als biologischen Korridor für die Art festigt. Das Projekt Life Lynxconnect hat den Lebensraum und die Umweltbedingungen verbessert und ermöglicht es dieser einst vom Aussterben bedrohten Raubkatze, im Südosten der Iberischen Halbinsel eine stabile Heimat zu finden.
Life Lynxconnect: Technologie und Management zur Rettung der am stärksten bedrohten Raubkatze 🐾
Der Erfolg in Lorca ist kein Zufall. Das Projekt Life Lynxconnect hat GPS-Tracking und Fotofallen eingesetzt, um die freigelassenen Tiere zu überwachen. Darüber hinaus wurden Lebensraumverbesserungen vorgenommen, wie die Einrichtung von Kaninchenbauten – ihrer Hauptbeute – und die Schaffung ökologischer Korridore. Das Populationsmanagement stützt sich auf ein Datenmodell, das die territoriale Ausbreitung vorhersagt, sodass Auswilderungen angepasst und das Risiko von Verkehrsunfällen, einer der Haupttodesursachen, minimiert werden kann.
Vier Luchse, die keine Ahnung von der Bürokratie haben, die sie erspart haben 😂
Während die vier Jungtiere damit beschäftigt sind, Ohren zu beißen und Purzelbäume zu schlagen, feiern die Techniker des Projekts, als hätten sie im Lotto gewonnen. Das zu Recht: Sie haben es geschafft, dass wilde Raubkatzen in einem Gebiet Nachwuchs bekommen, das vor einem Jahrzehnt noch wie eine Wüste für die Art wirkte. Das Beste ist, dass die Luchse keine Ahnung von den Berichten, Genehmigungen und Besprechungen haben, die nötig waren, um ihre Eltern hierher zu bringen. Sie wissen nur, dass das Kaninchen lecker ist und die Berge weit sind.