Die 3D-Technologie ermöglicht es Glasern, mit exakten Maßen zu arbeiten und kostspielige Fehler zu vermeiden. Beispielsweise wird beim Scannen einer unregelmäßigen Fassadenöffnung mit einem iPad Pro und der App Polycam ein 3D-Modell des Rahmens erstellt. Dadurch kann das Glas beim ersten Mal zugeschnitten werden, ohne dass mehrere Besuche oder Pappschablonen erforderlich sind.
Vom Holzmaß zum digitalen Zwilling 🛠️
Der moderne Arbeitsablauf beginnt mit einem 3D-Scanner wie dem Revopoint POP 3 oder einer LiDAR-Kamera. Das Modell wird in Software wie Rhinoceros 3D oder SketchUp verarbeitet, um komplexe Geometrien anzupassen. Anschließend optimieren Nesting-Programme wie Optima oder iFloating den Zuschnitt auf dem CNC-Wassertisch. Das Ergebnis: weniger Materialverschwendung und perfekte Passungen auf Baustellen mit unmöglichen Winkeln.
Wie man verhindert, dass der Kunde einen perfekten Kreis verlangt 😅
Denn ja, im echten Leben sind Wände nie gerade und Öffnungen sehen aus, als wären sie von einem Kind mit zittriger Hand gezeichnet. Mit der 3D-Technologie sagst du zum Kunden: Schau, dein Fenster ist ein Trapez mit zwei Grad Abweichung. Und er antwortet dir, dass er einen Glaskreis möchte. Gut, dass die Software den exakten Radius berechnet. Humor ist gratis, zerbrochenes Glas nicht.