Herzen in drei Dimensionen: das neue Werkzeug des Kardiologen

15. May 2026 Veröffentlicht | Aus dem Spanischen übersetzt

Die 3D-Technologie verändert die Kardiologie, indem sie eine millimetergenaue Visualisierung der Herzanatomie ermöglicht. Die aus CT- oder MRT-Aufnahmen erstellten dreidimensionalen Modelle helfen bei der Planung komplexer Operationen und der Simulation von Eingriffen, bevor der Patient berührt wird. Ein klares Beispiel ist die Rekonstruktion von Herzklappen, um deren Reparatur zu üben.

Ein Chirurg untersucht ein durchscheinendes menschliches 3D-Herz mit detaillierten Klappen, projiziert auf einen medizinischen CT-Hintergrund.

Wichtige Programme zur Modellierung des Herzens 🛠️

Für die Arbeit mit diesen Modellen werden Programme wie Mimics oder 3D Slicer verwendet, die DICOM-Bilder verarbeiten und STL-Dateien erstellen. Anschließend ermöglicht Software wie Blender oder Meshmixer die Bearbeitung der Geometrien, um Schnitte oder Implantate zu simulieren. Der 3D-Druck mit flexiblen Materialien (wie TPU) reproduziert Weichgewebe und gibt dem Kardiologen einen physischen Prototypen, um komplexe Verfahren vor der eigentlichen Operation zu üben.

Wenn das Herz im Drucker schlägt 🖨️

Jetzt können Kardiologen ein Herz in der Hand halten, ohne es jemandem abverlangen zu müssen. Buchstäblich. Sie drucken es, betrachten es, drehen es und operieren es sogar zum Schein vor dem großen Tag. Allerdings: Wenn der Drucker um Mitternacht ausfällt, muss der Patient warten, bis die Wartung abgeschlossen ist. Die Technologie schreitet voran, aber der klassische Filamentstau bleibt der Erzfeind der Herzgesundheit.