Fast zwei Jahre Haft für Aktivisten wegen Farbanschlag auf den Kongress

23. May 2026 Veröffentlicht | Aus dem Spanischen übersetzt

Der Prozess gegen neun Klimaaktivistinnen, der am 21. Mai 2026 stattfand, fordert eine Strafe von einem Jahr und neun Monaten Haft sowie die gemeinsame Zahlung von 5.800 Euro für Reinigungskosten. Der Protest, der 2023 vor dem Kongress der Abgeordneten stattfand, umfasste das Werfen roter Farbe auf die Treppen des Gebäudes und fiel mit dem Prozess gegen 15 weitere Aktivisten von Rebelión Científica wegen einer ähnlichen Aktion im Jahr 2022 zusammen.

Photorealistische filmische Szene von Aktivisten, die rote Farbe auf die Treppen eines Parlamentsgebäudes werfen, Farbe spritzt auf Steintreppen und Säulen, Sicherheitskräfte in Anzügen reagieren, Protestschilder werden hochgehalten, dramatisches Sonnenlicht wirft lange Schatten, Weitwinkelobjektiv fängt die Aktion ein, Menschenmenge von Zuschauern, architektonische Details der neoklassizistischen Fassade, hoher Kontrast, Bewegungsunschärfe auf Farbtropfen, realistische Texturen von Stein und Stoff, journalistischer Dokumentarstil

Die technologischen Kosten der Reinigung von Klimaaktivismus 🛠️

Die Entfernung von Farbe von historischem Stein erfordert spezielle Techniken wie Hochdruckreiniger mit kontrolliertem Druck und biologisch abbaubare Lösungsmittel. Diese Methoden, die bei der Fassadenrestaurierung eingesetzt werden, vermeiden Schäden am porösen Material. Die Kosten von 5.800 Euro spiegeln den Einsatz von Präzisionsgeräten und qualifiziertem Personal wider, ähnlich wie bei der Graffitireinigung an geschützten Denkmälern. Die tatsächlichen Kosten umfassen jedoch auch die Trocknungszeit und die Bewertung möglicher Mikrorisse.

Rote Farbe, teurer als die ökologische Rede 🎨

Für 5.800 Euro hätten die Aktivistinnen 1.160 Liter ökologische Farbe kaufen oder einen Recycling-Workshop für das gesamte Viertel finanzieren können. Aber sie entschieden sich, die Treppen des Kongresses zu dekorieren, vielleicht um die Abgeordneten daran zu erinnern, dass der Klimawandel Flecken hinterlässt, auch wenn sie Teppiche bevorzugen. Allerdings war die Farbe wenigstens rot, nicht grün: Niemand möchte, dass sein Protest mit einem verschmähten Gärtner verwechselt wird.