Der Stadtrat Yoshiki Narimatsu sieht sich Anschuldigungen ausgesetzt, einem ehemaligen Vizebürgermeister einen Entwurf von Bewertungskriterien durchgestochen zu haben, der die Maeda Construction Industry bei der Ausschreibung für das neue Regierungsgebäude begünstigte. Die Ermittlungen deuten darauf hin, dass Narimatsu und zwei weitere Personen 60 Millionen Yen erhalten haben sollen, um den Zuschlag für dieses Unternehmen sicherzustellen.
Transparenz bei Ausschreibungen: die digitale Achillesferse 🔍
Bewertungssysteme mit Blockchain oder prüfbaren Protokollen könnten verhindern, dass vertrauliche Entwürfe wie einfache Dateianhänge durchsickern. Die Rückverfolgbarkeit jeder Änderung an den Kriterien, kombiniert mit digitalen Signaturen, würde es einem Stadtrat erschweren, ein Dokument zu zeigen, ohne Spuren zu hinterlassen. In Japan nutzen nur 30 % der öffentlichen Ausschreibungen vollständige digitale Plattformen – eine Tatsache, die zu mehr Kontrollen anregen sollte.
Der Entwurf im Wert von 60 Millionen Yen 💰
Narimatsu scheint seine Funktion als Stadtrat mit der eines Handelsberaters von Maeda Construction verwechselt zu haben. Einem ehemaligen Vizebürgermeister einen Entwurf zu zeigen, ist kein Verwaltungsfehler; es ist ein kostenloses Tutorial zur Manipulation einer Ausschreibung. Für 60 Millionen hätten sie zumindest Recyclingpapier verwenden können, um es zu vertuschen.