Die 3D-Technologie ermöglicht es dem Industrieingenieur, Produktionsprozesse zu visualisieren, zu simulieren und zu optimieren, bevor etwas Physisches gebaut wird. Mit dreidimensionalen Modellen werden Konstruktionsfehler und Prototyping-Kosten reduziert. Beim Entwurf einer Montagelinie können beispielsweise Kollisionen zwischen Roboterarmen und Teilen erkannt werden, ohne die reale Fabrik anhalten zu müssen.
Wichtige Software zur Simulation ganzer Fabriken 🏭
Für industrielles 3D-Modelling werden SolidWorks und Autodesk Inventor im Maschinenbau eingesetzt. Für die Simulation von Arbeitsabläufen und Ergonomie bieten Tecnomatix Plant Simulation und Siemens NX virtuelle Umgebungen, um Änderungen zu testen. Mit diesen Programmen kann ein Ingenieur die Anordnung von Maschinen anpassen, Zykluszeiten berechnen und Engpässe vorhersagen – alles von seinem Bildschirm aus.
Der Tag, an dem 3D meinen Prototypen rettete 😅
Ein Kollege entwarf ein so komplexes Teil, dass es auf der Zeichnung wie ein Spaghetti-Knoten aussah. Im 3D-Modell entdeckte er, dass es beim Zusammenbau mit sich selbst kollidierte. Gut, dass er es nicht in Metall fertigen ließ, sonst hätte er dem Chef erklären müssen, warum wir eine moderne Skulptur statt eines Zahnrads hatten. Die Moral der Geschichte: Besser auf dem Bildschirm kollidieren als in der Werkstatt.