Nicht autorisierte künstliche Intelligenz, auch bekannt als Shadow AI, hat sich wie ein digitaler blinder Passagier in Unternehmen eingeschlichen. Mitarbeiter nutzen ChatGPT, Copilot oder Midjourney ohne IT-Aufsicht, was Risiken von Datenlecks und Verzerrungen birgt. Die Herausforderung besteht nicht darin, zu verbieten, sondern diese Innovation zu managen, ohne die Arbeit zu behindern.
Fünf technische Schritte zur Kanalisierung von KI in Ihrem Unternehmen 🛡️
Der erste Schritt ist die Erstellung eines Inventars nicht autorisierter Tools mittels Netzwerk-Logs oder DLP. Anschließend werden klare Richtlinien definiert, die festlegen, welche Daten (Kredite, Kunden, Code) nicht verarbeitet werden dürfen. Das Anbieten genehmigter Alternativen, wie unternehmenseigene Instanzen von LLM-Modellen, reduziert die Versuchung. Aufklärung über Sicherheitsrisiken, ohne den Mitarbeiter zu beschuldigen, und die Überwachung der Nutzung mit Aktivitäts-Dashboards schließen den Kreislauf. Das Ziel ist es, die Innovation in sichere Kanäle zu lenken.
Der Mitarbeiter, der ChatGPT nach seinem Gehalt fragte (und es bekam) 😅
Natürlich gibt es nichts Besseres, als das Personal zu schulen, damit es die KI nicht nutzt, um den Bericht über seine eigene Kündigung zu verfassen oder den Chatbot zu bitten, den Jahresbonus zu berechnen. Letztendlich ist Shadow AI wie ein Kind mit Streichhölzern: Wenn man es nicht beaufsichtigt, brennt das Büro nieder. Aber wenn man ihm ein von der IT genehmigtes Feuerzeug gibt, weiß man zumindest, was in Brand gesetzt wird.