OpenAI hat Codex, sein Tool zur Programmierung mit natürlicher Sprache, in einen KI-Agenten für den täglichen Arbeitsalltag verwandelt. Jetzt können ChatGPT-Nutzer es mit Slack, Google Drive, E-Mail und Kalender verbinden, um Routineaufgaben zu automatisieren. Das System schlägt sogar selbstständig vor, welche Prozesse optimiert werden können, ohne auf Anweisungen des Nutzers zu warten. Dieser Schritt zielt darauf ab, die Reichweite über professionelle Entwickler hinaus zu erweitern.
Vom Code-Assistenten zum Analysten von Arbeitsabläufen 🤖
Ursprünglich für Programmierer entwickelt, führte Codex komplexe Entwicklungsaufgaben mittels Anweisungen in natürlicher Sprache aus. Das Update verwandelt es in einen Agenten, der die Arbeitsumgebung des Nutzers analysiert und Automatisierungen vorschlägt. Es erkennt Muster in der Nutzung von Anwendungen und schlägt Aktionen wie das Planen von Besprechungen oder das Sortieren von Dateien vor. Die Einstellung von Peter Steinberger, dem Gründer von OpenClaw, unterstreicht die Strategie von OpenAI, Codex zum Kern einer umfassenden Super-App für die Arbeit zu machen.
Codex weiß jetzt auch, wann du einen Kaffee brauchst ☕
Bald wird Codex dich nicht nur an die Besprechung um 10 Uhr erinnern, sondern dich fragen, ob du in der Zwischenzeit einen Kaffee bestellen möchtest. Allerdings ist noch nicht bekannt, ob es auch vorschlagen wird, die Toilettenpause zu automatisieren. Der Assistent verspricht, dein Leben effizienter zu gestalten, auch wenn du am Ende vielleicht mit ihm darum kämpfst, dass er sogar deine Freizeit optimieren will. Zumindest musst du kein Programmierer mehr sein, damit die KI dir sagt, was du zu tun hast.