Der Präsident der Kanarischen Inseln, Fernando Clavijo, hat seine Besorgnis geäußert, nachdem zwei Fälle von Hantavirus bei repatriierten Passagieren des Kreuzfahrtschiffes MV Hondius bestätigt wurden. Clavijo hält dieses Risiko für vorhersehbar und kritisiert die mangelnde Kontrolle angesichts der Anwesenheit von Ratten an Bord des Schiffes. Zudem bedauert er, dass die Gesundheitsministerin Mónica García private Gespräche aus dem Zusammenhang gerissen verbreitet habe.
Die Technologie zur Schädlingsbekämpfung auf Schiffen wird in Frage gestellt 🐀
Die Systeme zur Entratung und Umweltüberwachung auf Kreuzfahrtschiffen basieren auf Bewegungssensoren und intelligenten Fallen, die mit Satellitennetzen verbunden sind. Der Fall der MV Hondius offenbart jedoch Mängel in den Quarantäneprotokollen und den hocheffizienten HEPA-Luftfiltern. Die Ansammlung von Nagetieren in Ladebereichen und Küchen deutet darauf hin, dass die prädiktiven Algorithmen nicht rechtzeitig Warnungen ausgelöst haben. Die Techniker überprüfen nun die Aufzeichnungen der Sensoren, um festzustellen, ob ein menschlicher Fehler oder eine Sicherheitslücke in der Software zur Schädlingsbekämpfung vorliegt.
Kreuzfahrt-Ratten: Die Tour, die niemand bestellt hat 🚢
Es scheint, dass die MV Hondius einen zusätzlichen Service bot, der nicht im Prospekt enthalten war: eine Kolonie reisender Ratten mit zweifelhaftem Gesundheitspass. Während die Passagiere das Buffet genossen, feierten die Nagetiere ihre eigene Party im Laderaum. Clavijo hat recht, wenn er Alarm schlägt, denn wenn selbst die Ratten für ihre Reise ein Kreuzfahrtschiff wählen, hat der Tourismus auf den Kanaren ein ernstes Problem mit unlauterem Wettbewerb.