Claude Mythos und die Angst vor einer KI, die Zero-Day-Schwachstellen findet

09. May 2026 Veröffentlicht | Aus dem Spanischen übersetzt

Das Claude-Mythos-Modell von Anthropic hat Regierungen und Finanzmärkte in Alarmbereitschaft versetzt. Seine Fähigkeit, Zero-Day-Schwachstellen in kritischen Systemen zu lokalisieren, darunter einen 27 Jahre alten Fehler in OpenBSD, hat zu einem Kurssturz bei Aktien von Cybersicherheitsunternehmen geführt. Die Debatte über sein Potenzial als globale Bedrohung ist eröffnet, während Experten bewerten, ob die eigentliche Gefahr das Werkzeug oder seine Nutzung ist.

Eine robotische Silhouette mit roten Augen hält zerbrochenen Binärcode, mit fallenden Börsencharts und einem zersprungenen Sicherheitsschild im Hintergrund.

Ein Bug-Jäger mit 27 Jahren Geduld 🐛

Mythos hat Tausende von Schwachstellen in kritischen Infrastrukturen identifiziert und übertrifft menschliche Teams in Geschwindigkeit und Genauigkeit. Der bemerkenswerteste Fund war ein Fehler in OpenBSD, einem für seine Sicherheit bekannten Betriebssystem, der fast drei Jahrzehnte lang unbemerkt geblieben war. Das Modell analysiert Quellcode und Ausführungsmuster, um Sicherheitslücken zu erkennen, was es zu einem mächtigen Werkzeug sowohl für Verteidiger als auch für Angreifer macht. Cybersicherheitsunternehmen sehen ihr traditionelles Geschäftsmodell bedroht.

Der Patch, der nicht kommt, weil die KI ihn bereits gefunden hat ⚡

Während die Sicherheitsteams versuchen zu entschlüsseln, wie Mythos diesen Fehler in OpenBSD gefunden hat, verarbeiten die Entwickler des Systems noch immer den Schock. Anscheinend hat die KI nicht nur den Bug gefunden, sondern auch drei Möglichkeiten vorgeschlagen, ihn auszunutzen, bevor das menschliche Team seinen Morgenkaffee beenden konnte. Nun diskutieren Experten, ob sie die KI einstellen oder einfach abschalten und so tun sollten, als wäre nichts passiert.