China schickt Astronaut für ein Jahr zur Raumstation

24. May 2026 Veröffentlicht | Aus dem Spanischen übersetzt

China hat Astronauten zu seiner Raumstation Tiangong geschickt. Einer von ihnen wird zwölf Monate an Bord bleiben, um die für 2030 geplante bemannte Mondlandung vorzubereiten. Während der Mission werden Kopplungssysteme getestet und die Auswirkungen von Strahlung, Knochenschwund und psychischem Stress bei längeren Aufenthalten untersucht. Das Projekt umfasst eine gemeinsame Mondbasis mit Russland bis 2035.

Chinesischer Astronaut im Raumanzug im zentralen Tianhe-Modul von Tiangong, der mit Spezialwerkzeug Wartungsarbeiten an einem Kopplungskontrollpanel durchführt, während ein Roboterarm ein Strahlungsexperiment mit optischen Sensoren zeigt, im Hintergrund ist die Erde durch das Fenster sichtbar, biomedizinische Datengrafiken schweben auf holografischen Bildschirmen, realistische Raumfahrttechnik, kühle Beleuchtung und metallische Kontraste, filmischer und technischer Stil, hohe Präzision bei Hardware-Details und Verbindungen.

Technische Tests für den Mond und eine gemeinsame Basis 🚀

Die Mission dient der Validierung automatisierter Kopplungsmanöver und langlebiger Lebenserhaltungssysteme. Die Wissenschaftler sammeln Daten darüber, wie sich die Mikrogravitation auf die Knochendichte und die kognitive Funktion auswirkt. China plant, Module in der Mondumlaufbahn zusammenzubauen und gemeinsam mit Russland bis 2035 eine permanente Basis auf der Oberfläche zu errichten. Ziel ist es, eine kontinuierliche menschliche Präsenz auf dem Satelliten aufrechtzuerhalten.

Ein Jahr eingesperrt: die extreme Version des Homeoffice ☕

Ein Jahr ohne das Haus zu verlassen, ohne Essenslieferanten und mit denselben Mitbewohnern. Klingt nach dem Lockdown von 2020, aber mit Raumanzug und Blick ins Leere. Zumindest muss er sich keine Sorgen um Zoom-Meetings machen, auch wenn das Gespräch mit der Missionskontrolle genauso langweilig sein kann. Hoffentlich hat er genug gefriergetrockneten Kaffee und Geduld dabei.