CD Projekt Red hat ein neues Teammitglied für Project Sirius gewonnen, den Mehrspieler-Ableger von The Witcher. Es handelt sich um Kwan Perng, der die Rolle des leitenden Autors übernimmt. Perng kommt, nachdem er der narrative Leiter der Erweiterung The Final Shape von Destiny 2 war und Erfahrung in Guild Wars 2 und Last Epoch gesammelt hat. Auf LinkedIn bestätigte er, dass er in das düstere Universum von Geralt eintaucht, gab jedoch keine konkreten Details zum Projekt preis.
Eine ausgefeilte Erzählung für eine gemeinsame offene Welt 🎮
Die Ankunft von Perng deutet darauf hin, dass CD Projekt Red für sein erstes großes Mehrspieler-Experiment eine solide Erzählung anstrebt. Seine Erfahrung in Destiny 2 und Guild Wars 2 verleiht ihm direktes Wissen darüber, wie man Geschichten in persistenten Welten mit Hunderten von Spielern miteinander verwebt. Project Sirius, das sich noch in der Entwicklung befindet, wird ein Gleichgewicht zwischen der erzählerischen Tradition der Saga und den kooperativen Spielmechaniken erfordern. Perng muss den moralisch grauen Ton von The Witcher in ein Format übersetzen, in dem die Entscheidungen vieler Spieler nebeneinander bestehen können, ohne die Kohärenz der Geschichte zu brechen.
Vom Schießen auf Aliens zum Jagen von Greifen mit Freunden 🐉
Kwan Perng wechselt vom Entwerfen des Endes des Destiny-2-Universums zur Bewältigung der Probleme eines Hexers in einer Welt voller Monster und Politik. Der Übergang ist kurios: von der Erklärung, warum eine Weltraumpyramide Planeten auslöscht, hin zur Rechtfertigung, warum eine Gruppe von vier Geralts nicht denselben Auftrag annehmen kann, Ratten in einem Keller zu töten. Hoffen wir, dass sein Lebenslauf Erfahrung im Umgang mit Spielern enthält, die sich entscheiden, einen Igni auf den Schatz des Endgegners zu werfen.