Die Gewerkschaft CCOO hat die Weitergabe personenbezogener Daten ihrer Betriebsräte in der Nationalbibliothek Spaniens angeprangert. Sie machen direkt den Direktor Óscar Arroyo und den Kulturminister Ernest Urtasun verantwortlich, da sie ein Umfeld des Chaos und der Misswirtschaft zugelassen hätten. In einem Schreiben fordern sie sofortige Maßnahmen, andernfalls werden sie im nächsten Ministerrat die Entlassung des Ministers beantragen.
Datenschutzverletzung: Der technische Fehler, der die Betriebsräte exponierte 🔒
Der Datenleck deutet auf eine mangelhafte Verwaltung der internen Systeme der BNE hin. Die Mitgliedschaftsdaten, die gemäß der Datenschutzverordnung als sensibel gelten, wären ohne die erforderlichen Zugangskontrollen zugänglich gewesen. CCOO argumentiert, dass dies einen Mangel an Cybersicherheitsprotokollen und eine administrative Nachlässigkeit belege, die die Privatsphäre der Arbeitnehmer gefährde. Ein Fehler, der weit davon entfernt ist, ein Einzelfall zu sein, ein strukturelles Problem der Institution widerspiegelt.
Der Minister zwischen verstaubten Büchern und verlorenen Daten 📚
Es scheint, dass in der BNE nicht nur alte Bücher verloren gehen, sondern auch die Daten ihrer Angestellten. Während Urtasun Kataloge durchforstet, entdecken die Betriebsräte, dass ihre persönlichen Informationen freizügiger zirkulieren als ein Benutzer mit abgelaufenem Ausweis. CCOO wetzt bereits die Messer: Wenn der Direktor nicht entlassen wird, fordern sie den Kopf des Ministers. Wenn das so weitergeht, werden bald mehr Regale benötigt, um die Akten der Klagen zu lagern.