CCOO fordert die Entlassung von Urtasun wegen der Preisgabe von Delegiertendaten in der BNE

09. May 2026 Veröffentlicht | Aus dem Spanischen übersetzt

Die Gewerkschaft CCOO hat die Weitergabe personenbezogener Daten ihrer Betriebsräte in der Nationalbibliothek Spaniens angeprangert. Sie machen direkt den Direktor Óscar Arroyo und den Kulturminister Ernest Urtasun dafür verantwortlich, ein Klima des Chaos und der Misswirtschaft zugelassen zu haben. In einem Schreiben fordern sie sofortige Maßnahmen oder werden beim nächsten Ministerrat die Entlassung des Ministers verlangen.

Ein geteiltes Bild: links ein Dokument mit durchgesickerten personenbezogenen Daten; rechts Minister Urtasun und Direktor Arroyo von hinten, mit einem chaotischen Hintergrund der BNE.

Datenschutzverletzung: Der technische Fehler, der die Delegierten gefährdete 🔒

Der Datenleck deutet auf ein mangelhaftes Management der internen Systeme der BNE hin. Die Mitgliedschaftsdaten, die gemäß der Datenschutzverordnung als sensibel gelten, sollen ohne angemessene Zugangskontrollen zugänglich gewesen sein. CCOO argumentiert, dass dies einen Mangel an Cybersicherheitsprotokollen und eine administrative Nachlässigkeit belegt, die die Privatsphäre der Arbeitnehmer gefährdet. Ein Fehler, der weit davon entfernt ist, ein Einzelfall zu sein, ein strukturelles Problem der Institution widerspiegelt.

Der Minister zwischen verstaubten Büchern und verlorenen Daten 📚

Es scheint, dass in der BNE nicht nur alte Bücher verloren gehen, sondern auch die Daten ihrer Mitarbeiter. Während Urtasun Kataloge durchforstet, entdecken die Betriebsräte, dass ihre persönlichen Informationen freizügiger kursieren als ein Benutzer mit abgelaufenem Ausweis. CCOO wetzt bereits die Messer: Wenn der Direktor nicht entlassen wird, fordern sie den Kopf des Ministers. Wenn das so weitergeht, werden bald mehr Regale benötigt, um die Akten der Klagen zu lagern.