Fall Koldo: Richter lädt Aldama und den Ex-Berater von Ábalos für diesen Donnerstag vor

11. May 2026 Veröffentlicht | Aus dem Spanischen übersetzt

Der Richter Ismael Moreno, der den Fall Koldo an der Audiencia Nacional leitet, hat für diesen Donnerstag den Unternehmer Víctor de Aldama und Koldo García, ehemaligen Berater des Ex-Ministers José Luis Ábalos, vorgeladen. Die Vorladung als Beschuldigte erfolgt aufgrund eines Berichts der UCO der Guardia Civil über Verträge für medizinisches Material auf den Balearen, die mit dem mutmaßlichen Masken-Netzwerk in Verbindung stehen, das die PSOE und die balearische Regierung betrifft.

Ein Richter in Robe prüft einen UCO-Bericht; im Hintergrund zwei gefesselte Männer, Masken und eine Karte der Balearen.

Die digitale Spur der Verträge: Wie die UCO Datenanalysen einsetzte 🔍

Die Zentrale Operative Einheit hat Techniken der digitalen Forensik eingesetzt, um das Vertragsgeflecht zu entwirren. Durch den Abgleich von Datenbanken, Ausschreibungsregistern und die Nachverfolgung von Zahlungen haben die Ermittler verdächtige Muster bei den Auftragsvergaben an Unternehmen von Aldama identifiziert. Der Einsatz von KI-Software zur Erkennung von Anomalien in Ausschreibungsunterlagen und Rechnungen war laut Justizquellen entscheidend, um die Fäden eines Netzwerks zu verbinden, das mit elektronischen Rechnungen und verschlüsselter Kommunikation operierte.

Der Masken-Handel: Das Geschäft, das ohne Beatmungsgeräte und mit vielen Fragezeichen zurückließ 😷

Während die UCO jeden Euro der Verträge verfolgt, fragt man sich, ob diese Geschäftsleute glaubten, Masken zu kaufen sei wie ein Menü des Tages zu bestellen. Es stellt sich heraus, dass das Menü Aufpreise, Provisionen und einen Lieferservice beinhaltete, der nie ankam. Aldama und Koldo werden erklären müssen, ob das medizinische Material in einem schwarzen Loch verschwand oder ob es einfach der Wind verwehte, derselbe, der jetzt stark durch die Audiencia Nacional weht.