Der Casademont Zaragoza hat das erste Spiel des Finales der Liga Femenina Endesa gegen Valencia Basket mit 73-81 verloren. Das aragonesische Team ging mit bedeutenden Ausfällen in die Partie: sein Trainer in Elternzeit, Carla Leite in der WNBA, die verletzte Helena Pueyo und Mariona Ortiz, die im entscheidenden Moment nicht die erwartete Leistung brachte.
Taktische Analyse: Die Innenverteidigung versagt ohne Rotationen 🏀
Das Fehlen von Leite und Pueyo beeinträchtigte die defensive Rotation des Casademont. Valencia nutzte die Unstimmigkeiten im Pick and Roll aus und erzielte im zweiten Viertel 18 Punkte in der Zone. Ohne einen natürlichen Point Guard, der den Angriff lenkt, litt das Team unter Ballverlusten in der Transition. Die Zonenverteidigung konnte die Lücken in der Peripherie nicht schließen und erlaubte 38% bei gegnerischen Dreiern.
Die Ausfallliste gleicht eher einem Krankenhausaufgebot 🏥
Wenn Casademont alle Abwesenden zusammensammelt, stellt das ein Basketballteam mit Bank auf. Der Trainer ist zu Hause und schaut Zeichentrick, Carla spielt in der Frauen-NBA und Helena erholt sich von einer Verstauchung. Es fehlt nur noch, dass Mariona mit Krücken auftaucht, um die Sammlung zu vervollständigen. Das Finale wirkt mehr wie ein medizinischer Befund als eine sportliche Serie.