Die Casa Botines in León, eines der drei Werke von Antoni Gaudí außerhalb Kataloniens, hat ihre umfassende Restaurierung abgeschlossen. Die Präsentationsveranstaltung in Madrid diente dazu, ein Gebäude zu zeigen, das seine Struktur festigt, die ursprünglichen Fassaden und Glasfenster wiederherstellt und seine Installationen modernisiert. All dies unter der strengen Aufsicht seines Status als Kulturgut (Bien de Interés Cultural).
Mit technischen BIM-Kriterien restaurierte Architektur 🏗️
Das Rehabilitationsprojekt wandte die BIM-Methodik (Building Information Modeling) an, um jeden Eingriff zu dokumentieren, ohne den historischen Charakter zu beeinträchtigen. Es wurden Edelstahlanker zur Stabilisierung des Kalksteins verwendet und die Glasfenster mit handwerklichen Blastechniken nachgebildet. Die Klima- und Elektroinstallationen wurden hinter reversiblen abgehängten Decken verborgen, was ihre Wartung ermöglicht, ohne die modernistische Ästhetik des Gebäudes zu verändern.
Gaudí versteht auch etwas von Energieeffizienz (auch wenn es nicht so scheint) ⚡
Während der Rest der Welt entdeckt, dass alte Häuser viel Heizung verbrauchen, ist es den Technikern von Fundos gelungen, dass ein Gebäude von 1892 weniger verbraucht als eine Neubauwohnung. Jetzt spuckt nur noch der Drache aus der Legende Feuer an der Fassade, nicht der aus der Stromrechnung. Die Renovierung war so tiefgreifend, dass sogar die Nachbarn in León fragen, ob sie sich für dasselbe Sanierungsprogramm anmelden können.