Schnecke und Formes et Volumes entwickeln Luft- und Raumfahrtwerkzeug mit LFAM

16. May 2026 Veröffentlicht | Aus dem Spanischen übersetzt

Der italienische Hersteller Caracol hat sich mit dem französischen Unternehmen Formes et Volumes zusammengetan, um ein großformatiges Verbundwerkstoff-Laminierwerkzeug für die Luft- und Raumfahrtindustrie zu entwickeln. Das Bauteil wurde auf der Roboterplattform Heron AM gefertigt, wobei faserverstärkte Thermoplaste und eine anschließende hybride Nachbearbeitung in einem integrierten Arbeitsablauf kombiniert werden, der Zeit und Kosten reduziert.

large-scale robotic composite lamination process, Heron AM platform actively depositing thermoplastic reinforced fiber onto a curved aerospace tool, robotic arm moving mid-application while hybrid post-processing tools hover nearby, industrial workshop setting with bright focused lighting on the tool surface, carbon fiber texture visible, engineering visualization style, photorealistic technical render, precise mechanical joints and motion blur on the robotic arm, clean factory background with safety barriers and equipment racks

Großformatige robotergestützte additive Fertigung für komplexe Bauteile 🚀

Das Werkzeug wird mittels großformatiger robotergestützter additiver Fertigung (LFAM) unter Verwendung der Heron-AM-Plattform von Caracol hergestellt. Der Prozess integriert faserverstärkte Thermoplaste und eine anschließende hybride Endbearbeitung, wodurch Zwischenschritte entfallen. Diese Kombination ermöglicht die Herstellung großformatiger Teile mit hoher mechanischer Festigkeit und Maßgenauigkeit, die den anspruchsvollen Standards der Luft- und Raumfahrtindustrie entsprechen. Die Zusammenarbeit zeigt, wie Robotik und fortschrittliche Materialien die Produktion komplexer Vorrichtungen optimieren können.

Vom Roboter in den Ofen: Wenn der 3D-Druck ernst wird 🔧

Das Werkzeug wird nicht nur gedruckt, sondern durchläuft eine Nachbearbeitung, die Aushärten und Zerspanen umfasst. Der Roboter druckt also das Teil und schickt es dann in den Ofen und zur Nachbearbeitungswerkstatt, als wäre es ein Teenager, der seine Hausaufgaben machen muss. Am Ende erhält die Luft- und Raumfahrtindustrie leichte und widerstandsfähige Teile, ohne groß ins Schwitzen zu kommen – auch wenn der Roboter dabei ganz schön Bits schwitzt.