Swatch schloss seine Geschäfte in sieben Städten des Vereinigten Königreichs, nachdem das Chaos um die Einführung der Royal Pop, einer limitierten Auflage in Zusammenarbeit mit Audemars Piguet, ausgebrochen war. Hunderte von Menschen standen tagelang Schlange, was zu Sicherheitsvorfällen führte. In Cardiff wurde ein Mann festgenommen, als etwa 300 Personen versuchten, gewaltsam in ein Einkaufszentrum einzudringen. Das Unternehmen stellte die Sicherheit von Kunden und Mitarbeitern angesichts der Lawine von Enthusiasten an erste Stelle.
Pop-Art und Schweizer Uhrmacherkunst 🎨
Die Royal Pop ist von der Pop-Art-Bewegung der 50er und 60er Jahre inspiriert und kombiniert lebendige Farben und kühne Formen mit der Präzision der Schweizer Uhrmacherei. Gefertigt aus dem charakteristischen Biokeramik-Gehäuse von Swatch, integriert sie ein kostengünstiges Quarzwerk. Ihr offizieller Preis von 335 Pfund steht im Gegensatz zum Weiterverkauf auf Plattformen wie eBay, wo sie bis zu 16.000 Pfund erreicht. Die limitierte Produktion und die Zusammenarbeit mit Audemars Piguet erklären diese übermäßige Nachfrage, obwohl die interne Technologie weiterhin Standard ist.
Zwei Tage campen für eine Uhr für 335 Pfund ⛺
In Liverpool campierten einige Enthusiasten zwei Tage lang, um sich ihre Royal Pop zu sichern. Die örtliche Polizei musste aufgrund aggressiven Verhaltens unter den Anwesenden eingreifen. Inzwischen wurden auch aus New York und Tokio lange Schlangen gemeldet, und Swatch sagte eine Veranstaltung in Dubai wegen zu vieler Besucher ab. Alles für eine Uhr, die, genau betrachtet, nicht die Zeit in Pop-Art anzeigt, sondern dieselbe Zeit wie jede andere. Allerdings: Der Weiterverkauf zahlt dir die Miete für ein Jahr.