Canon hat die EOS R6 V vorgestellt, eine spiegellose Vollformatkamera, die speziell für Videografen und Content-Ersteller entwickelt wurde. Basierend auf der Architektur der R6 Mark III ist die wichtigste Neuerung die Integration eines aktiven Lüfters, der die Kühlung verbessert, wobei auf den elektronischen Sucher verzichtet wird, um den Arbeitsablauf bei Aufnahme und Streaming zu optimieren.
32,5-MP-Sensor und aktive Kühlung für lange Aufnahmen 🎥
Die R6 V teilt sich den 32,5-Megapixel-CMOS-Sensor und das Autofokussystem mit der R6 Mark III und der C50. Der integrierte Lüfter ermöglicht die Aufnahme von 4K-Video mit 60 fps bei Raumtemperatur für bis zu zwei Stunden, und im 7K-Open-Gate-Modus mit 30 fps wird die Dauer nur durch den Akku begrenzt. Sie unterstützt RAW-Light-Aufnahmen mit bis zu 7K bei 60 fps und 4K bei 120 fps und verfügt über einen Zoom-Hebel, eine vordere Aufnahmetaste und eine Taste zum Starten von Live-Übertragungen. Die zweite Stativhalterung erleichtert die vertikale Aufnahme.
Abschied vom Sucher: Jetzt komponierst du mit dem Display und hoffst auf keine Spiegelungen ☀️
Durch den Wegfall des Suchers zwingt Canon Videografen dazu, sich beim Bildausschnitt blind auf den rückseitigen Bildschirm zu verlassen. Eine mutige Entscheidung, besonders wenn du im Freien bei knallender Sonne filmst. Immerhin sorgt der Lüfter dafür, dass die Kamera nicht überhitzt, während du in der Sonne schmorst und nach einem Schatten suchst, um etwas auf dem Display zu sehen. Hauptsache, die Live-Übertragung läuft.