Kanal vierzehn wegen Gaza-Rede im Visier

11. May 2026 Veröffentlicht | Aus dem Spanischen übersetzt

Der israelische Sender Channel 14 steht im Verdacht, eine völkermörderische Rhetorik gegen Palästinenser zu fördern. Seine Zuschauerzahlen steigen, während er gewalttätige Äußerungen verbreitet, darunter Aufrufe zur Vernichtung Gazas. Drei israelische NGOs sammelten Beweise und reichten eine Petition beim Obersten Gerichtshof ein, wie Le Monde enthüllte.

Ein TV-Monitor zeigt das Logo des israelischen Senders Channel 14 vor der Kulisse des zerstörten Gazastreifens, mit einer zerbrochenen Waage der Gerechtigkeit im Vordergrund.

Wie Technologie die massive Desinformation verstärkt 📡

Der Aufstieg von Channel 14 stützt sich auf Algorithmen sozialer Medien, die polarisierende Inhalte priorisieren. Plattformen wie YouTube und TikTok empfehlen diese extremen Reden und vervielfachen so ihre Reichweite. Währenddessen versagen automatisierte Moderationswerkzeuge dabei, Aufrufe zur Gewalt zu erkennen, sodass Hassnarrative ohne wirksame Filter viral gehen können.

Die Einschaltquoten steigen, die Ethik sinkt 📉

Channel 14 hat das moderne Erfolgsrezept entdeckt: Wenn Ethik stört, wird sie beseitigt. Seine Strategie erinnert an einen YouTuber, der einen Wald anzündet, um Klicks zu bekommen. Am Ende steigen die Einschaltquoten, die UNO beschwert sich, und die Moderatoren fordern eine Gehaltserhöhung wegen des Stresses, so viel hassen zu müssen.