Der Filmemacher Robin Campillo hat sich dem offenen Brief angeschlossen, der von über 2.000 französischen Filmprofis gegen den konservativen Milliardär Vincent Bolloré unterzeichnet wurde. Campillo hinterfragt die Machbarkeit einer möglichen schwarzen Liste in der Branche und äußert Zweifel an deren Umsetzung und Legalität. Die Aktion zielt darauf ab, die Vielfalt und die kreative Unabhängigkeit zu schützen.
Die technische Machbarkeit einer schwarzen Liste in der Filmbranche 🎬
Aus technischer Sicht wäre die Umsetzung einer schwarzen Liste im französischen Kino komplex. Es gibt kein zentrales Register, das es erlauben würde, Fachleute zu sperren, ohne gegen Wettbewerbs- und Datenschutzgesetze zu verstoßen. Die Nachverfolgbarkeit von Einstellungen und Finanzierungen ist begrenzt, und jeder Versuch eines systematischen Ausschlusses würde mit Arbeitsnormen und der Dienstleistungsfreiheit innerhalb der EU kollidieren.
Bolloré: Der Bösewicht, der Regisseure wie Superhelden vereint 🦸
Wer hätte das gedacht. Der konservative Magnat hat geschafft, was wenigen gelungen ist: über 2.000 Filmprofis in einem einzigen Brief zu vereinen. Wenn das so weitergeht, werden wir bald Campillo und Co. als ein Team von Zelluloid-Rächern sehen. Als Nächstes kommt ein Actionfilm, in dem Bolloré als Endgegner auftaucht, nicht durch einen Laserstrahl besiegt, sondern durch eine Gewerkschaftsversammlung.