Cameron kehrt zurück: Aliens bereitet sich auf 3D vor

12. May 2026 Veröffentlicht | Aus dem Spanischen übersetzt

James Cameron besteht darauf, dass 3D ein dem traditionellen Kino überlegenes Format ist, und möchte dies nun mit Aliens, seinem Science-Fiction-Klassiker von 1986, beweisen. Nach dem Erfolg der Konvertierung von Titanic strebt der Regisseur danach, dieselbe Technologie auf diesen Action- und Weltraumhorrorfilm anzuwenden. Die Idee ist, dass Tiefe und Immersion das Erlebnis verbessern, auch wenn nicht alle Fans überzeugt sind.

James Cameron in einem 3D-Kino, mit Aliens im Hintergrund, die Tiefe und Raumschiffe in immersiver Aktion zeigen.

Der technische Prozess hinter der stereoskopischen Konvertierung 🎥

Die Konvertierung von Aliens in 3D erfordert eine sorgfältige Rotoskopie und Tiefenrekonstruktion pro Einzelbild. Cameron verwendet Werkzeuge wie das von seinem Team entwickelte stereoskopische Postproduktionssystem, dasselbe, das er bei Titanic einsetzte. Der Prozess trennt Hintergrund- und Vordergrundebenen, um eine Illusion von Volumen zu erzeugen. Im Gegensatz zu einer nativen 3D-Aufnahme erfordert diese Technik die Anpassung von Schatten, Reflexionen und Texturen, um visuelle Verzerrungen zu vermeiden. Der Regisseur versichert, dass das Endergebnis der bedrückenden Atmosphäre des Originals treu bleiben wird.

Was die Facehugger von dieser neuen Dimension halten 👾

Während Cameron sich die Hände reibt, fragen sich die Xenomorphen aus Aliens wahrscheinlich, ob sie eine Polarisationsbrille brauchen, um die Marines weiterhin zu erschrecken. Die Frage, die unter den Fans kursiert, ist, ob Ripley in 3D die Monster realistischer oder nur teurer erscheinen lässt, als sie ohnehin schon sind. Sicher ist, dass wir, falls das Format nicht überzeugt, zumindest einen Vorwand haben, den Klassiker auf der großen Leinwand wiederzuerleben, wenn auch mit unbequemer Brille und überhöhtem Eintrittspreis.