Mike Gaynor, ein Designer mit 15 Jahren Erfahrung, hat Caddis auf den Markt gebracht, ein Werkzeug für Komposition und Animation, das den Status quo in Frage stellt. Das Interessante daran ist, dass Gaynor kein Softwareentwickler ist: Sein praktischer Ansatz und seine Designerfahrung haben eine Anwendung geformt, die künstliche Intelligenz für Aufgaben wie Tiefenschätzung und die Erstellung von Mattierungen integriert, die über ein Kreditsystem in der Cloud verarbeitet werden.
KI in der Cloud und professionelle Exportformate 🚀
Caddis verarbeitet die KI-Aufgaben auf entfernten Servern, was die lokale Arbeitsstation entlastet, aber ein kreditbasiertes Bezahlmodell einführt. Die Exporte umfassen Standardformate wie H.264, ProRes, PNG- und EXR-Sequenzen und decken grundlegende Workflow-Anforderungen ab. Obwohl es noch keine offizielle Dokumentation gibt, versichert Gaynor, dass diese mit der stabilen Version kommen wird. Ein relevantes Detail: Das Werkzeug importiert keine After Effects-Projekte, aber laut seinem Schöpfer ist das Neuerstellen von Kompositionen von Grund auf schneller als erwartet.
Ohne Dokumentation, aber mit blindem Vertrauen in Vibe-Coding 🤖
Gaynor gibt zu, nicht formal programmieren zu können, sondern praktiziert Vibe-Coding, also Programmieren nach Intuition und Versuch und Irrtum. Die Community wartet gespannt auf die versprochene Dokumentation, die kommen wird, sobald die Software stabil ist. In der Zwischenzeit tasten sich die Benutzer im Blindflug voran und vertrauen darauf, dass der Designer weiß, was er tut. Wenn etwas schiefgeht, können sie zumindest immer der Stimmung die Schuld geben.