Ein Team von drei finnischen Tauchern, die auf Unterwasserhöhlentauchen spezialisiert sind, ist in die Gewässer von Alimathà im Vaavu-Atoll auf den Malediven getaucht, um die Leichen von vier Italienern zu bergen, die in einer 50 Meter tiefen Höhle ums Leben kamen. Die Opfer sind Monica Montefalcone, ihre Tochter Giorgia Sommacal, Muriel Oddenino und Federico Gualtieri. Die Leiche von Gianluca Benedetti wurde am Freitag geborgen.
Technischer Einsatz in 50 Metern Tiefe 🤿
Die Taucher Sami Paakkarinen, Jenni Westerlund und Patrik Grönqvist hielten um 9:00 Uhr Ortszeit ein Briefing ab, legten um 11:00 Uhr mit dem Boot ab und begannen Minuten später mit den Tauchgängen. Die 50 Meter tiefe Höhle erfordert Kreislauftauchgeräte und autonome Beleuchtungssysteme. Die eingeschränkte Sicht und interne Strömungen erschweren die Navigation. Die Rettung wurde phasenweise geplant, wobei Führungsleinen verwendet wurden, um Desorientierung zu vermeiden. Die Bergung erfordert Präzision und Kontrolle der Dekompressionszeiten.
Abenteuertourismus und seine Risiken ⚠️
Die Finnen holen die Leichen, die Italiener liegen bereits am Grund. Anscheinend bot die Höhle spektakuläre Ausblicke, aber niemand warnte, dass der Ausgang komplizierter war als der Eingang. Währenddessen sonnen sich die Touristen an der Oberfläche weiter und fragen, ob es Rabatte gibt, weil sie Zeugen der Rettung sind. Das Vaavu-Atoll hat bereits eine neue Touristenattraktion: einen Tauchausflug mit garantierter Endstation.