Brieva de Cameros setzt auf traditionelle Viehwirtschaft mit Gemeindeschafherde

11. May 2026 Veröffentlicht | Aus dem Spanischen übersetzt

Die riojanische Gemeinde Brieva de Cameros fördert ein Projekt zur Wiederbelebung der traditionellen Viehwirtschaft mit einer gemeindeeigenen Herde, die in Zusammenarbeit mit den Anwohnern bewirtschaftet wird. Darüber hinaus werden neue Veranstaltungen angekündigt, die sich auf die Wiederbelebung der Transhumanz als kulturelles Erbe konzentrieren, um vom Verschwinden bedrohte Berufe und Landschaften zu bewahren.

Ein Hirte führt eine gemeindeeigene Schafherde über eine grüne Wiese in Brieva de Cameros, mit Bergen im Hintergrund und klarem Himmel.

Technologie im Dienste der Hirtenarbeit: Geolokalisierung und Datenmanagement 🐑

Die gemeindeeigene Herde ist mit GPS-Halsbändern ausgestattet, um Bewegungen und Weideflächen zu überwachen und eine Fernkontrolle des Viehs zu ermöglichen. Die gesammelten Daten werden in eine offene Plattform integriert, die Weidewege optimiert und Konflikte mit Kulturen verhindert. Diese Digitalisierung erleichtert die Bürgerbeteiligung über eine App, in der Pflegeschichten zugewiesen und Vorfälle in Echtzeit gemeldet werden – eine Verschmelzung von Tradition und Technologie.

Nachbarn als Hirten: Vom Büro auf den Berg mit GPS und Hirtenstab 📱

Jetzt können die Einwohner von Brieva die Tastatur gegen einen digitalen Hirtenstab eintauschen. Die Gemeinde-App benachrichtigt, wann die Schafe getrieben werden müssen, und verwandelt Büroangestellte in Wochenend-Hirten. Das Lustigste: einen Buchhalter zu sehen, der mit dem Handy in der Hand eine Ziege jagt, während das GPS ihn daran erinnert, dass er in die falsche Richtung läuft. Die Transhumanz bleibt natürlich eine ernste Angelegenheit. Oder auch nicht.