Der britische Ölkonzern BP hat seinen Vorsitzenden Albert Manifold aufgrund ernster Bedenken hinsichtlich der Unternehmensführung und des Verhaltens entlassen. Manifold, der sein Amt im Oktober 2023 antrat, hielt sich nur wenige Monate im Amt. Die Nachricht löste einen Kurssturz von über 6 % aus. Sein Abgang erfolgt im Anschluss an die Ernennung der neuen CEO Meg ONeill im April.
Die Energiewende von BP stolpert über die Führungsstabilität 🛢️
Während BP seine Wende hin zu Öl und Gas beschleunigt, sorgt die Fluktuation in der Führungsspitze für Verunsicherung bei den Investoren. Der Abgang von Manifold, zusammen mit dem kürzlichen CEO-Wechsel, erschwert die langfristige Strategie des Unternehmens. Nur 82 % der Aktionäre unterstützten seine Führung auf der Jahreshauptversammlung, ein für Branchenverhältnisse niedriger Prozentsatz. Ian Tyler übernimmt die kommissarische Leitung.
Das Handbuch des guten Vorsitzenden: nicht länger halten als ein abgelaufener Joghurt 🥛
Albert Manifold hat einen schwer zu überbietenden Rekord aufgestellt: Er hielt sich im Amt kürzer als ein Joghurt im Kühlschrank. Er kam im Oktober, vollzog die Wende hin zu fossilen Brennstoffen, und bevor jemand seinen Namen richtig lernen konnte, war er schon wieder weg. Mit 82 % Unterstützung dachten mehr als einer, er hätte die Note einer nicht bestandenen Prüfung bekommen. BP braucht eine Bedienungsanleitung für seine Führungssessel.