Im Jahr 2000 veröffentlichte Marvel eine sechsteilige Serie, die viele übersehen haben: Books of Doom. Geschrieben von Ed Brubaker und gezeichnet von Pablo Raimondi, seziert dieses Werk die Herkunft und den Aufstieg von Victor Von Doom, von seiner Kindheit in Latveria bis zu seiner Verwandlung in den wissenschaftlichen Tyrannen, den wir kennen. Es ist eine notwendige Lektüre, um den komplexesten Schurken des Hauses der Ideen zu verstehen.
Dooms technologisches Design: Rüstung und angewandte Science-Fiction 🤖
Die Serie zeichnet sich durch ihre Aufmerksamkeit für Dooms technologische Entwicklung aus. Raimondi detailliert jedes Stück seiner Rüstung mit einem fast mechanischen Ansatz und zeigt, wie Victor Wissenschaft, Magie und Elektronik integriert, um einen Anzug zu schaffen, der sowohl Waffe als auch Kontrollwerkzeug ist. Die visuelle Erzählung verstärkt die Idee, dass jedes Gerät, vom Reaktor bis zu den Handschuhen, das Ergebnis einer kalkulierten Besessenheit ist, nicht einer einfachen Superhelden-Laune.
Doom musste auch Laborpraktika absolvieren 🧪
Das Beste an Books of Doom ist, dass es einen daran erinnert, dass selbst der zukünftige Diktator von Latveria die universitäre Tristesse durchmachen musste. Victor baut seine Rüstung nicht an einem Tag: Es gibt Panels, in denen wir sehen, wie er sich über Professoren beschwert, Material stiehlt und bis spät in die Nacht Berechnungen anstellt. Na ja, selbst der eiserne Mann der Science-Fiction musste Prüfungen und Gruppenarbeiten über sich ergehen lassen.